Trainerportraits

In dieser Woche stellen wir unsere Trainerin und unsere Trainer in einzelnen Portraits vor. Die Interviews hat Ulrich Diehl mit den Trainern geführt.
Hier sind alle Trainerportraits:

 

Foto Tobias

Name: Tobias Maibaum

Alter:  23

Trainingsgruppe:

Junioren A/B
Ambitionierte Hobbys

Wann trifft man dich am Verein?

Unter der Woche bin ich von Mittwoch bis Freitag meistens ab 16:30 am Verein. An den Wochenenden überwiegend ab morgens bis mittags/nachmittags.

Beruf/Ausbildung/Interessen:

Ich studiere aktuell im Master Bauingenieurwesen in Gießen.

Was hat dich zum Rudern gebracht?

Zum Rudern hat mich damals die Schule gebracht. Ich bin über die Profilklasse Rudern in der 5. Klasse zum Rudern gekommen und habe dann nach einiger Zeit den Schritt von der Profilklasse zum Kindertraining bei Susanne Keim gemacht.

Wo siehst du dich an der HRG in drei Jahren?

Das ist eine gute Frage, mein Studium beende ich wahrscheinlich im Oktober nächsten Jahres, wie mein beruflicher Weg dann aussieht kann ich noch nicht genau sagen. Ich möchte gerne an der HRG als Trainer bleiben und mit den Sportlern zusammenarbeiten, sowie selbst ruderisch aktiv bleiben.

Welche Ereignisse, Erlebnisse oder Erfolge verbindest du mit der Hanauer Rudergesellschaft?

Da gibt es einige, von lustigen Geschichten aus dem Trainingsalltag bis zum gemeinsamen Urlaub in der trainingsfreien Zeit. Ich bin nun seit 12 Jahren am Verein, da hat man schon einiges erlebt. Mein größter Erfolg war 2013 die Bronze-Medaille auf den Deutschen Meisterschaften als Junior B.

Was sind deine persönlichen Ziele mit deiner Trainingsgruppe?

Meine persönlichen Ziele für mich und meine Sportler ist die Förderung des einzelnen. Jeder in meiner Trainingsgruppe hat unterschiedliche Ziele, die ich gerne mit ihm zusammen erreichen will. Schön ist es auch, wenn dabei der ein oder andere größere Erfolg auf den Deutschem Meisterschaften mit herausspringt.

Wie beeinflusst Corona deinen Traineralltag?

Unser Alltag wird sehr stark eingeschränkt, wir mussten bereits unsere Gruppe unterteilen, um die geforderten Personenanzahlen nicht zu überschreiten. Die Möglichkeit, aufgrund der Gruppengröße in Großboote auszuweichen, wurde uns zeitweise auch nicht gestattet. Das stellte uns vor größere logistische Probleme, da am Verein bei uns auch kein unbegrenztes Bootsmaterial vorhanden ist.
Mit den neuen Beschränkungen kommen nun wieder neue Probleme auf uns zu, aus denen wir versuchen das Bestmögliche für die Sportler zu machen. Nichtsdestotrotz hoffen wir auf eine schnelle Rückkehr in den geregelten Alltag.

Findest du die HRG geht mit dem Thema COVID 19 richtig um?

Ja, die Gesundheit das Meschen steht aktuell an erster Stelle und die HRG, sowie der Vorstand ist sich der Gefahren sehr bewusst. Es gibt immer wieder neue Beschränkungen am Bootshaus auf die wir uns einstellen müssen, jedoch finde ich sie gerechtfertigt. Der eingeschränkte Vereinsbetrieb ist eine Umstellung für jeden von uns, aber er dient zur Sicherheit, auch der Sicherheit unserer älteren Mitglieder.

Was würdest du dir für die Zukunft an der HRG wünschen?

Ein großer Wunsch, der seit längerem anhält und auch schon öfters ein Thema war, ist ein vereinseigener Kraftraum. Das Projekt lässt sich leider nicht von heute auf morgen umsetzten, deswegen glaube ich, dass wir hier noch ein bisschen Geduld aufbringe müssen.

Was machst du wenn du nicht am Verein bist?

Wie am Anfang schon gesagt bin ich fleißig am Studieren. Des Weiteren treibe ich selber viel Sport und treffe mich mit meinen Freunden.

 

Foto Peter

Name: Peter Stall

Alter:  21

Trainingsgruppe:

ambitionierte Hobbys (als Sportler)
Junioren (als Trainer)

Wann trifft man dich am Verein?

Mittwoch 16:30-18:30 Uhr
Freitag 16:30-18:30 Uhr
Samstag zwischen 9:00 und 15:30 (häufig aber nicht immer)
Zusätzlich bin ich noch öfters am Verein, um selbst dort zu trainieren. Die Zeiten dafür variieren jedoch stark.

Beruf/Ausbildung/Interessen:

Bachelor Studium: Sportwissenschaft & Soziologie

Was hat dich zum Rudern gebracht?

Das Schulrudern an der HoLa und meine Schwester, die bereits vor mir gerudert hat.

Wo siehst du dich an der HRG in drei Jahren?

Unsicher, da ich in diesem Zeitraum vermutlich mit meinem Masterstudium beginnen werde. Dies wird sehr wahrscheinlich dazu führen, dass ich umziehen werde, wodurch ich seltener in Hanau wäre. Ich werde jedoch, egal wo, versuchen weiterhin sowohl als Sportler, als auch als Trainer im Rudern tätig zu bleiben.

Welche Ereignisse, Erlebnisse oder Erfolge verbindest du mit der Hanauer Rudergesellschaft?

Mit der HRG verbinde ich viele spaßige, vereinsinterne Veranstaltungen, wie z.B. die alljährliche interne Regatta, welche immer wieder etwas besonderes ist. Als Sportler im Juniorenalter waren außerdem die Trainingslager immer der Zeitraum in dem man viele interessante Erlebnisse machen konnte. Einer der wichtigsten Erfolge war natürlich der Sieg im Hanauer Stadtachterrennen letztes Jahr (2019), wo wir über Möve und Hassia triumphieren konnten.

Was sind deine persönlichen Ziele mit deiner Trainingsgruppe?

Ich hoffe in meiner Trainingsgruppe möglichst viel Wissen über das Rudern, aber auch das Krafttraining weitergeben zu können. Außerdem hoffe ich mit den etwas ambitionierteren Sportlern nächstes Jahr auf den größeren Regatten und natürlich auf der DJM in Richtung Medaillen zu fahren und mit den etwas weniger ambitionierten Sportlern auf den kleineren Regatten viel Spaß zu haben, dort aber natürlich auch erfolgreich zu sein.

Wie beeinflusst Corona deinen Traineralltag?

Auf Grund der sich ständig ändernden Situation und jeweils neuer Verordnungen, welche gewisse Dinge verbieten oder wieder erlauben, sieht man sich als Trainer immer wieder neuen Herausforderungen gegenübergestellt. So muss das Training öfters in kurzen Abständen umgestellt werden, was die Einhaltung eines kontinuierlichen Trainingsplans sehr erschwert und manchmal ein hohes Maß an Kreativität erfordert, um alle Sportler angemessen voran zu bringen.

Findest du die HRG geht mit dem Thema COVID 19 richtig um?

Ja.

Was würdest du dir für die Zukunft an der HRG wünschen?

In Zukunft wäre es nett am Verein einen eigenen Kraftraum zu haben. Das Krafttraining bildet einen wichtigen Bestandteil dabei die ruderische Leistungsfähigkeit zu verbessern. Mit einem dafür ausgelegten Kraftraum wäre die Durchführung dieses Trainings besser möglich und vor allem auch deutlich einfacher.

Was machst du wenn du nicht am Verein bist?

Wenn ich nicht am Verein bin verbringe ich viel Zeit mit dem Studium und vorm PC. Zusätzlich verbringe ich viel Zeit mit sportlichen Aktivitäten, die nicht am Verein stattfinden (Rennrad fahren, Schwimmen, Fitnessstudio o.ä.). Wenn die Corona Situation es zulässt treffe ich mich auch gerne mal abends mit meinen Freunden für ein geselliges Beisammensein.

 

Foto Cedric

Name: Cedric Deckenbach

Alter:  19

Trainingsgruppe:

Junioren/innen A/B /Senioren
Training der Junioren gemeinsam mit Tobias Maibaum und Peter Stall

Wann trifft man dich am Verein?

Dienstags            16:00 - 19:00 Uhr
Samstags            16:00 – 19:00 Uhr

Beruf/Ausbildung/Interessen:

Derzeit bin ich noch Schüler. Danach möchte ich Jura in Freiburg studieren, um das langfristig Ziel Richter zu werden anzustreben

Was hat dich zum Rudern gebracht?

Über das Schulrudern der Otto Hahn Schule habe ich das Rudern kennen gelernt. Aus Interesse bin ich dann ins Anfängertraining gegangen und danach habe ich mit Susanne Keim dann meine ersten Erfahrungen im Rennrudern gesammelt.

Wo siehst du dich an der HRG in drei Jahren?

Da ich mein Studium in Freiburg absolvieren möchte, werde ich wahrscheinlich an einem anderen Ruderverein sein (evtl. in Breisach)

Welche Ereignisse, Erlebnisse oder Erfolge verbindest du mit der Hanauer Rudergesellschaft?

Als ich angefangen habe zu Rudern fand ich die gut durchmischte Gruppe sehr angenehm.
Die Motivation durch bessere Leistungen an besseres Bootsmaterial zu kommen und dadurch seine Leistungen im Wettkampf noch weiter zu verbessern war ein guter Treiber und eine stetige Motivation für mich.

Meine damaligen Trainer haben uns immer sehr gut unterstützt und hatten immer ein offenes Ohr für die Sportler, das habe ich auf jeden Fall mitgenommen und versuche dies nun gleichermaßen umzusetzen.

Was sind deine persönlichen Ziele mit deiner Trainingsgruppe?

Im Gesamten erwarte ich von den Sportlern, dass sie entsprechend ihrer Ziele im Training mitarbeiten und sich in die Trainingsgruppe einbringen. In den Entwicklungsgesprächen mit den Sportlern erarbeiten wir gemeinsam ihre individuellen Ziele und zeigen ihnen Wege auf, diese zu erreichen. Mein Ziel ist jeden Athleten, unabhängig davon ob er einen Hessenmeisterschaft oder einen DJM Titel anstrebt, gleichermaßen so zu betreuen, dass er sein Ziel mit uns gemeinsam erreichen kann.

Wie beeinflusst Corona deinen Traineralltag?

Corona macht alles komplizierter. Renngemeinschaften gestalten sich derzeit extrem schwierig, sollte eine Region zum Risikogebiet werden, ist ein gemeinsames Training nicht mehr möglich. Die Teilnahme an Wettbewerben gestaltet sich als Lotterie, wird Hanau Risikogebiet darf man verständlicherweise nicht teilnehmen.

Derzeit ist es sehr zeitaufwändig einen Überblick zu behalten, welche Veranstaltungen überhaupt stattfinden und auch die Planung was 2021 angeht wird sehr dynamisch aussehen. Wir können nur versuchen agil auf die sich ständig ändernde Lage zu reagieren und das Beste daraus zu machen.

Für unseren Trainingsbetrieb am Verein bedeutet dies natürlich das Gleiche. Hier heißt es möglichst schnell auf neue Situationen zu reagieren, um einen Trainingsbetrieb in irgendeiner Form aufrecht zu erhalten und für alle beteiligten so sicher wie möglich zu gestalten.

Findest du die HRG geht mit dem Thema COVID 19 richtig um?

In meinen Augen ist der Umgang mit der Situation richtig. Der Vorstand setzt die Vorgaben von Kreis und Land um. Durch eine gute Kommunikation zwischen dem Vorstand Sport und den Trainern können wir direkt auf neue Situationen reagieren.

Problematisch gestaltet sich das Wintertraining auf dem Ergo oder im Fitness- Bereich. Hier müssen wir uns noch eine Lösung erarbeiten. Ich hoffe, dass wir noch einen Platz für unsere Ergometer finden und sich eine Möglichkeit für das Athletik-Training ergibt.

Was machst du wenn du nicht am Verein bist?

Meist bin ich in der Schule, oder bereite mich auf die Klausurenphasen vor. Für mein angestrebtes Studium benötige ich einen guten Notendurchschnitt, daran arbeite ich.

Ich bin, wenn es die derzeitige Lage denn zulässt, gerne mit Freunden unterwegs und gelegentlich treibe ich auch selbst noch Sport.

Mit einem Mini Job bei Dean&David in Hanau verdiene ich mir nebenbei noch ein bisschen was dazu, um unteranderem mein Studium zu finanzieren.

Was würdest du dir für die Zukunft an der HRG wünschen?

Ein größerer Raum für das Ergo- und Athletiktraining ist für die Ausbildung der Ruderer wichtig. Das Krafttraining wird im heutigen Rudersport immer wichtiger. Ein geeigneter Raum für das Ergo- und Athletikraum ist sehr wichtig, da es die Zukunft der Leistungsrudern an der HRG und in Hanau mitbestimmt. Dementsprechend wünsche ich mir eine schnellstmögliche Lösung, um wettbewerbsfähig zu bleiben. Denn wie der schöne Spruch immer sagt: „Wettbewerb belebt das Geschäft“. Es liegt nicht nur im Interesse der Trainer, sondern auch im Interesse der Sportler und des Vereins.  Ich hoffe, dass die gute Zusammenarbeit zwischen Vorstand und Trainerteam fortgeführt und ausgebaut werden kann.

Wenn wir es schaffen unseren Bootspark fortlaufend auf einem aktuellen Stand zu halten können wir unseren Athleten optimales Material bieten um Ihre Leistungen zu entfalten.

Ich wünsche mir, dass zukünftig die Gruppengrößen der Trainingsgruppen wachsen. Gerade im Nachwuchsbereich wünsche ich mir, dass wir wieder mehr Ruderer und Ruderinnen an den Verein bekommen die dann durch die verschiedenen Abteilungen laufen.

 

Foto Mario

Name:  Mario Felix Woitaschek

Alter:   21

Trainingsgruppe: Kinderregattagruppe

Wann trifft man dich am Verein?

Mo., Di., Mi. 18-19:30 Uhr
Sa.: 10-16 Uhr
So.: 11-13 Uhr

Beruf/Ausbildung/Interessen:

Zurzeit bin ich im Endspurt in der Ausbildung zum KFZ Mechatroniker.

Was hat dich zum Rudern gebracht?

Eine Empfehlung der Oberärztin des Uniklinikums FFM, nach meiner Schulterbehandlung.

Wo siehst du dich an der HRG in drei Jahren?

Wie jetzt auch, Trainer-Sportler mit mehr Erfahrung und den B, eventuell A Trainerschein.

Welche Ereignisse, Erlebnisse oder Erfolge verbindest du mit der Hanauer Rudergesellschaft?

Erfolgreichster Verein Hessens, HRG steht für Leistungssport mit familiärem Charakter, Trimmistaffel!

Was sind deine persönlichen Ziele mit deiner Trainingsgruppe?

Das Hauptziel ist, dass die Kinder glücklich sind und Spaß am Rudern haben. Selbstverständlich habe ich meine Vorstellung wo ich den Sportler technisch, psychisch als auch physisch haben will.  Jedes Kind sollte sich gegenüber der Konkurrenz behaupten können und über den Landesentscheid den Bundeswettbewerb erfolgreich absolvieren.

Wie beeinflusst Corona deinen Traineralltag?

Corona beeinflusst unfassbar stark meinen Traineralltag, vor allem jetzt im Wintertraining. Ständig muss man sich neue Trainingsmöglichkeiten ausdenken. Hallentraining, Ergotraining, Krafttraining ist zur Zeit nur sehr eingeschränkt möglich, da der Ergoraum gesperrt ist. Dennoch, „the show must go on“.

Findest du die HRG geht mit dem Thema COVID 19 richtig um?

JA definitiv! Wir Trainer sind im ständigen Kontakt mit dem Vorstand, um die Ansteckungsgefahr so gering wie möglich zu halten. Bespiele hierfür: Desinfizieren der Skulls, Maskenpflicht im Bootshaus, begrenzte Anzahl an Sportler in den Umkleiden und Duschen. (Stand:27.10.20)

Was würdest du dir für die Zukunft an der HRG wünschen?

Einen Kraftraum!

Was machst du wenn du nicht am Verein bist?

Primär verbringe ich meine Zeit im Audi Zentrum Hanau, wo ich hauptberuflich arbeite.

Meine Freizeit verbringe ich mit Sport. Ich bin entweder im Gym, auf dem Ergo, im Boot, auf dem Rennrad, auf dem Mountainbike, Laufen oder im Winter auch mal auf der Loipe.

Wenn es mal nicht so sportlich vonstatten geht, dann verbringe ich viel Zeit mit meiner Freundin und/oder mit meinen Freunden „Quality time“. Nennenswert sind auch die vielen Stunden, die ich mit Netflix verbringe!

 

Foto Lena

Name: Lena Maria Seuffert

Alter:  24

Trainingsgruppe: Kinder-Anfänger, die neu an den Verein oder vom Schulrudern kommen.
                                  Sarah Nuoa unterstützt mit beim Training

Wann trifft man dich am Verein?

Samstags zwischen 10:00 und 12:00 Uhr

Beruf/Ausbildung/Interessen:

Ich habe seit Februar 2019 einen Bachelorabschluss in Erziehungswissenschaften, derzeit arbeite ich drei Tage die Woche in einer deutsch-spanischen Kindertagesstätte. Hauptberuflich studiere ich Grundschullehramt mit den Fächern Mathe, Deutsch und Sport.

Was hat dich zum Rudern gebracht?

Über das Schulrudern und meine beste Freundin bin ich zum Rudern gekommen. Sie hat mir damals immer sehr positiv vom Rudern erzählt. Aus diesem Grund habe ich daraufhin im April 2009 mal an einem Schnupperrudern der OHS mitgemacht. Danach hat mich Herr Georgi damals direkt angesprochen, um an der JtfO Regatta teilzunehmen und über Susanne Keim bin ich dann ins richtige Kinderregatta-Training eingestiegen.

Wo siehst du dich an der HRG in drei Jahren?

Bevor ich mich irgendwo sesshaft mache, würde ich gerne noch mal weg, die Welt sehen, was anderes erleben. Aber ich merke immer wieder, dass mein Herz an der HRG hängt.
Meine Familie und gerade die HRG sind für mich ein Anker, der mich in Hanau hält.

Ich fühle mich mit den Anfängern an der HRG sehr wohl und freue mich sie später in unterschiedlichen Trainingsabteilungen zu sehen. Aber auch Regattaluft schnuppern ist immer wieder schön. Es ist so ein besonderes Gefühl, wenn man auf den Regattaplatz kommt, das kann man nicht beschreiben, und ein bisschen sehnsüchtig werde ich dann auch, wenn man hier und da alte Bekannte trifft und ins Gespräch über gemeinsame Erlebnisse kommt.

Ich hoffe in drei Jahren meinen Trainerschein zu haben, dem ersten Versuch kam Corona in die Quere. Den nächsten Anlauf nehme ich im kommenden Jahr und hoffe, dass das dann besser klappt.

Welche Ereignisse, Erlebnisse oder Erfolge verbindest du mit der Hanauer Rudergesellschaft?

Als erstes kommt mir die Siegerehrung 2011 nach der DJM in den Kopf. Dieses Erlebnis hat sich eingebrannt. Wir hatten eine super Gruppe mit Flo Bauer als Trainer, die mir immer viel Spaß gemacht hat.

Das Feedback aus dem Verein im Allgemeinen fand ich immer sehr schön. Zu wissen, dass die Mitglieder hinter einem stehen und mitfiebern.

Nicht zu vergessen die Interne Regatta finde ich immer sehr cool, weil da viele Vereinsmitglieder zusammen kommen und man dann die Gelegenheit bekommt über die gemeinsame Zeit während des Leistungssport zu quatschen und in Erinnerungen zu schwelgen.

Was sind deine persönlichen Ziele mit deiner Trainingsgruppe?

Ich möchte den Kindern und Jugendlichen, die zu mir kommen die Liebe und die Leidenschaft zum Rudersport weitergeben, die ich in mir trage. Ich habe einige Ruderer und Ruderinnen in der Trainingsgruppe, die nur aus Spaß zum Rudern kommen, aber keine Ambitionen auf Rennrudern hegen. Sie fühlen sich wohl, das ist mir wichtig und deshalb dürfen sie auch dauerhaft in meiner Gruppe bleiben.

Den Anderen, ambitionierteren möchte ich natürlich die ruderischen Grundlagen vermitteln, dass sie sich in einer zukünftigen Trainingsgruppe, zum Beispiel bei Mario wohlfühlen und erfolgreich Anschluss finden.

Bei mir ist das Wichtigste, den Spaß am Rudersport zu vermitteln, alles andere ergibt sich dann.

Wie beeinflusst Corona deinen Traineralltag?

Aktuell eigentlich weniger. Die Kinder wissen, dass sie nur in gesundem Zustand zum Training kommen dürfen. Im Anfängerbereich ist das ganze entspannter. Problematisch gestaltet sich im Hinblick auf das Wintertraining der Ergoraum. Mit den Anfängern kann ich im Winter nicht im Kleinboot aufs Wasser.

Findest du die HRG geht mit dem Thema COVID 19 richtig um?

Ich fand es richtig, dass die RG rechtzeitig Maßnahmen eingeleitet hat und entsprechend auf die Lockerungen auch reagiert wurde. Gerade für die Anfänger ist die Freigabe und Lockerung wieder im Großboot rudern zu dürfen wichtig gewesen.

Die Entscheidungen habe ich durch die Bank als vernünftig empfunden und der aktive Dialog im Hintergrund mit Ärzten und dem Verband geben zusätzliche Sicherheit.

Was würdest du dir für die Zukunft an der HRG wünschen?

Ich hoffe, dass der Jugendbereich weiterhin voll und lebhaft bleibt. Dass ein normaler Regattaalltag zurückkehrt und wir in diesem Zuge vielleicht auch mal wieder einen internationalen Erfolg für die HRG feiern können.

Ich wünsche mir, dass es weiterhin einen so harmonischen Ablauf an der HRG gibt und ein aktives Miteinander zwischen den Gruppen.

Die offene, kommunikative Art des Vorstandes macht mich sehr zufrieden.

Was machst du wenn du nicht am Verein bist?

Ich arbeite derzeit viel, und gehe gerne ins Fitnessstudio oder verbringe Zeit mit meinem Freund oder Freundinnen.

Im November geht es in der Uni weiter, da muss ich dann auch wieder viel vorbereiten.

Ich bin derzeit sehr glücklich auf meiner Arbeit, sie motiviert jeden Montag in eine neue Woche zu starten und das erfüllt mich aktuell sehr.