BW in Münster

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Erfolgreicher Auftritt trotz Wetterkapriolen: Kinderabteilung glänzt in Münster

Münster / Hanau – Der diesjährige Bundeswettbewerb im Jungen- und Mädchenrudern, der vom 2. bis 5. Juli 2026 auf dem Münsteraner Aasee stattfand, hielt für die Talente der Hanauer Rudergesellschaft emotionale Höhen und Tiefen bereit. Am Ende blickt das Team stolz auf eine starke Leistung zurück, auch wenn der Wettergott dem Finale einen Strich durch die Rechnung machte.

Für die HRG ging eine vielversprechende Crew im Mixed-Vierer mit Steuermann an den Start: Leana Penno, Simon Fliedner, Friedrich Vaerst und Marlene Boer wurden von Steuermann Julian Kilb souverän über die Regattastrecke manövriert. Die gute Vorbereitung des Trainerteams, bestehend aus Leonie und Mario zahlte sich aus.

Starke Platzierungen zum Auftakt

Schon am Freitag bewies das Hanauer Quintett seine Klasse auf der kräftezehrenden 3000-Meter-Langstrecke. In einem packenden Rennen erkämpfte sich das Boot einen hervorragenden zweiten Platz in seiner Abteilung – lediglich geschlagen von der gegnerischen Mannschaft der Ruderjugend Sachsen-Anhalt.

Auch am Samstag ging die Erfolgsserie weiter: Im allgemeinathletischen Zusatzwettbewerb, bei dem Teamgeist und Vielseitigkeit gefragt sind, rief die Riege mit den Hanauer Teilnehmenden erneut ihr volles Potenzial ab und sicherte sich ebenfalls einen starken zweiten Platz.

Sicherheit geht vor: Regatta-Abbruch am Sonntag

Die Vorfreude auf das große Finale über die 1000-Meter-Distanz am heutigen Sonntag war riesig. Doch die Natur machte den Sportlerinnen und Sportlern einen Strich durch die Rechnung. Extrem schlechte Wetterverhältnisse und die daraus resultierende starke Unterkühlung einiger Teilnehmender zwangen den Veranstalter zu einer schweren, aber alternativlosen Entscheidung: Die Regatta musste vorzeitig abgebrochen werden.

„Es ist natürlich unglaublich schade für unsere Jugendlichen, die nach den tollen Vorleistungen extrem motiviert waren und gerne um eine weitere Medaille gekämpft hätten“, hieß es aus den Reihen der HRG. „Aber die Sicherheit und die Gesundheit der jungen Sportlerinnen und Sportler gehen in so einer Situation absolut vor.“

Trotz des abrupten Endes kehrt das Hanauer Team mit erhobenem Haupt und zwei verdienten zweiten Plätzen im Gepäck nach Hause zurück – ein Erfolg, der Mut für die Zukunft macht.

Ulrich Diehl