Interne Regatta 2025 – Ein Fest für alle Generationen

Die Interne Regatta war auch in diesem Jahr wieder ein echtes Highlight der Saison. Bei bestem Wetter kamen aktive Rennruderer, Hobbyruderer und interessierte Mitglieder zusammen, um gemeinsam auf dem Wasser und an Land einen rundum gelungenen Tag zu erleben.
Spannende Rennen und packende Zieleinläufe
Insgesamt wurden 14 Rennen über die 500-Meter-Strecke ausgetragen – viele davon mit spannenden Zieleinläufen. Besonders im Fokus standen die Vereinsmeisterschaften:
Bei den Damen konnte sich Amelie Müller dank eines starken Endspurts knapp gegen Katharina Golücke durchsetzen. Bei den Herren gewann Anton Gerner souverän mit etwa einer Bootslänge Vorsprung. Anton war zudem auch im Doppelzweier mit Ben Sachs erfolgreich – und durfte sich bei der Siegerehrung gleich über zwei Pokale freuen.
Nachwuchs mit voller Begeisterung dabei
Auch der Ruder-Nachwuchs war mit viel Freude und Ehrgeiz dabei. Im Mixed-Doppelzweier setzten sich Pascal und Friedrich Vaerst durch, während Constantin Maier durch ein starkes Finish im Kinder-Einer die Goldmedaille gewann.
Rudern als Familiensport
Dass Rudern ein echter Familiensport ist, zeigte sich im Vierer „um die Brücke“, in dem Familie Vaerst als Familienboot antrat. Bis zur Wende lagen sie gut im Rennen, doch der Zeitverlust beim Drehen ließ die Konkurrenz davonziehen. Trotzdem zollten alle Zuschauer großen Respekt für diese besondere Teamleistung.
Im Familiendoppelzweier siegten unser Jugendvorsitzender Pascal Mundt und sein Bruder Henrich – eine tolle Leistung der beiden Brüder!
Trainingsruderer vs. Trainer: Ein knappes Duell
Spannend war auch wieder das Herausforderungsrennen „Trainingsruderer gegen Trainer“. Beide Boote lieferten sich ein packendes Bord-an-Bord-Duell. Am Ende konnten die Trainingsleute jedoch noch eine Schaufel drauflegen und entschieden das Rennen hauchdünn für sich.
Trimmy-Staffel sorgt für Lacher
Große Aufmerksamkeit zog wie immer die beliebte Trimmy-Staffel auf sich. Mit einem Skull als Staffelholz mussten jeweils drei Teilnehmer nacheinander eine kurze Strecke mit Wende auf dem Wasser zurücklegen und anschließend den Staffelstab an Land übergeben. Wie jedes Jahr gab es dabei zahlreiche lustige und kuriose Momente, die für viele Lacher sorgten.
Abschluss mit dem "Achter für Alle"
Zum Abschluss der Regatta ging es mit dem traditionellen „Achter für Alle“ auf die Strecke – ein Rennen, das alle Generationen in einem Boot vereint. Dieses Jahr fuhr „Eintracht“ gegen den „Schneemann“. Im Vorfeld wurde viel diskutiert, ob der schmalere Riemen-Achter oder der breitere Gig-Skullachter die Nase vorn haben würde.
Am Ende war es jedoch nicht der Bootstyp, sondern die schnellere Reaktionszeit, die den Unterschied machte: Beide Boote kamen so dicht zusammen, dass sich Skulls und Riemen berührten. Nachdem alle kurz stoppen mussten, konnte sich „Eintracht“ als Erste wieder sortieren und ins Ziel rudern – dicht gefolgt vom „Schneemann“.
Ein herzliches Dankeschön
Diese gelungene Veranstaltung hat einmal mehr gezeigt, wie vielfältig und lebendig unser Verein ist. Ein großer Dank gilt allen Helferinnen und Helfern, allen, die Kuchen und Salate mitgebracht haben, und natürlich dem Spender des Bierfasses.
Wir freuen uns jetzt schon auf die Interne Regatta im nächsten Jahr!
Berthold Ocker