Interne 2023

Interne 2023

Hohe Beteiligung bei der Internen Regatta 2023

Es war eine gute Entscheidung, die Interne Regatta vom August in den September zu verschieben. Das wurde zudem noch mit gutem Wetter belohnt. Bei geringer Bewölkung und ca. 20 Grad Lufttemperatur herrschten ideale Bedingungen.

Und man hat gesehen, dass die Nachwuchsarbeit der Rudergesellschaft fruchtet. Durch das Angebot für Anfänger im Frühjahr sind 30 junge Ruderinnen und Ruderer neu in den Verein eingetreten, die ihrem ersten Rennen entgegen fieberten.

Aber auch im Erwachsenbereich konnten neue Mitglieder neu an den Rudersport herangeführt werden.

So war das Meldeergebnis prall gefüllt und unser Sportvorsitzender moderierte mit Humor und einigen Hintergrundinformationen souverän die Veranstaltung

Mit Spannung wird in jedem Jahr die Vereinsmeisterschaft im Einer erwartet. Anto Gerner hatte sich viel vorgenommen. Er wollte unbedingt Vereinsmeister werden. Und dies gelang ihm auch. Mit einer Länge Vorsprung konnte er sich gegen Christoph Dübler durchsetzen.

Auch die Vereinsmeisterschaft im Doppelzweier war hart umkämpft. Lange lagen die Boote Bord and Bord. Doch im Endspurt hatten die Brüder Tobias und Philipp Maibaum die besseren Reserven und fuhren vor dem Team Peter Stall und Mario Woitaschek als Sieger über die Ziellinie.

Der Rudersport ist für die ganze Familie attraktiv. Das zeigt sich in jedem Jahr im Familienvierer. Diesmal traten die Familie Gerner gegen die Familie Maibaum an, wobei Maibaums den besseren Start hatten und ihre Führung sich bis zum Ziel nicht mehr abnehmen ließen.

Auch im Kinderbereich gab es volle Meldefelder. Im Kindereiner hatte Kian die Nase vorne. Den Kinderdoppelzweier konnten Johanna und Kian für sich entscheiden.

Insgesamt 7 Mannschaften starteten bei dem Rennen um die Brücke. Hier starten alle Mannschaften gemeinsam am Bootshaus der HRG. Es wird dann um den Brückenpfeiler gerudert und dann wieder zurück an Bootshaus. Hier geht es vor allem darum, lange kräftige Schläge zu machen um die längere Strecke möglichst effektiv bewältigen zu können. Deswegen ist diesen Rennen sehr attraktiv für die Ruderinnen und Ruderer aller Altersklassen, die dieses Jahr erst angefangen haben und mit den höheren Schlagfrequenzen noch Probleme haben. Und wie man an der Anzahl der Boote sieht, wurde das Angebot sehr gut angenommen.

Einer der Höhepunkte einer Internen Regatta ist inzwischen die Trimmi-Staffel. Ähnlich wie bei einer Laufstaffel in der Leichtathletik muss ein Staffelstab übergegen werden. Nur das in unserem Fall der Staffelstab ein Skull ist. Bei dem sehr unterhaltsamen Wettbewerb nimmt der ein oder andere Sportler im Eifer des Gefechtes auch mal ein Bad. Es werden viele Varianten beim Aus- und Einsteigen probiert, wobei sich nicht jede als geeignet identifiziert. Ein für alle Zuschauer sehr unterhaltsames Rennen mit vielen Überraschungen. Das Rennen wurde in zwei Abteilungen ausgetragen. In der ersten Abteilung gewann das Team Mario, Ben und Christoph, in der zweiten Abteilung gewann das Frauenteam Amelie, Pehchan und Lina.

Wer ist schneller? Eine Mannschaft, die aus Trainern zusammengesetzt wurde oder eine Mannschaft mit Trainingsleuten. Den besseren Start hatten klar die Trainingsleute. Aber die Trainer kamen auf der Strecke Zug um Zug an die führende Mannschaft heran und konnten zum Schluss die Bugspitze als Erster über die Ziellinie schieben.

Das letzte Rennen war wie immer der Achter für Alle. Hier sitzen alle Generationen im Boot. Drei Boote gingen an der Start, darunter zwei Gig-Doppelachter und unsere „Eintracht“. Das Klinkerboot hatte sicherlich etwas Nachteile, da es zur Zeit nicht sehr oft gefahren wird und deshalb etwas Wasser zieht. Man muss also mit seiner „AUF DEM WASSER ZEIT“ etwas haushalten, um möglichst wenig Wasser aufzunehmen. Zudem ist die Eintracht noch ein Riemenboot, aber deutlich schmaler als die Gig-Doppelachter. Es wurde also im Vorfeld viel darüber spekuliert, was wohl unter den gegeben Randbedingungen die schnellere Mannschaft ist. Letztendlich war doch ein Gig-Doppelachter mit der Besetzung Anton Gerner, Amelie Müller, Ben Sachs, Dana Ille-Vanin, Jürgen Maibaum, Monika Zurowski, Pehchan Kapoor, Lina Vögler und Steuerfrau Nicola Maibaum das schnellste Boot, wobei es in allen Booten mit den gemischten Mannschaften erstaunlich gut geklappt hat.

Auch für die Verpflegung der Teilnehmer war während und nach der gesamten Veranstaltung gesorgt. Die Organisatorinnen Anna Schneider, Siegrun Stall und Barbara Ocker sorgten mit der Unterstützung der Mitglieder für ein abwechslungsreiches Salat- und Kuchenbuffet. Zudem wurde der Grill angeheizt und eine große Auswahl an Getränken ließen kein Wünsche offen. Wie in den letzten Jahr wurde auf dem Verkauf verzichtet. Die Einnahmen sollten nur über freiwillige Spenden realisiert werden, um die Dienste auf der Regatta zu minimieren. Und dieses Prinzip hat funktioniert, wie die ersten Analysen des Sparschwein ergeben haben. Vielen Dank für die Unterstützung dieses Modells.

Vor Beginn der Siegerehrung holte Berthold Ocker noch die Ehrung für Andreas Kusay für 40 Jahre Vereinsmitgliedschaft und 50 Jahre DRV-Mitgliedschaft, nach.

Nach der Siegerehrung wurde der laue Herbstabend genossen und bei entsprechenden Getränken der Tag "nachbereitet".

Es war eine sehr schöne und gelungene Veranstaltung, einen herzlichen Dank an alle, die angepackt haben, denn ohne eure Unterstützung funktioniert keine Veranstaltung.
Sollte jemand noch schöne Fotos haben, könnt ihr eine Mail an Nicola senden:

📧 E-Mail senden

                       Berthold Ocker

Hier geht es zu den Regattaergebnissen . . .

Ergorennen und Trimmistaffel:

Siegerehrung:

Impressionen: