Interne 2022

Interne 2022

Interne Regatta – Ein tolles Ruderfest

Gespannt haben wir im Vorfeld auf die Wetter-App geschaut. Am Anfang der Woche war noch Regen angekündigt. Doch je näher die Veranstaltung kam, um so geringer war die Wahrscheinlichkeit einen Regentropfen abzubekommen. So konnten wir am Samstag bei idealen Temperaturen und tollem Wetter unser vereinsinternes Ruderfest, die „Interne Regatta“, durchführen.

Natürlich wurden die Rennen um die Vereinsmeisterschaften mit Spannung erwartet. Im Einer der Männer siegte Tim Meier vor Christoph Dübler und Anton Gerner. Hier war sicherlich von Vorteil, dass Tim in diesem Jahr schon viele Kilometer im Einer gerudert ist. Im Doppelzweier hatten 5 Mannschaften gemeldet.  Diesmal konnte Christoph Dübler mit Tobias Maibaum als erster über die Ziellinie gehen. Den zweiten Platz belegt Peter Stall und Tim Meier.

Bei den Damen wurde Katharina Golücke Vereinsmeisterin im Einer sowie im Anschluss auch im Doppelzweier mit ihrer Partnerin Amelie Müller.

Bei den Kindern hatte Dogu Okul sowohl im Einer als auch im Doppelzweier mit Luka Adam die Bugspitze im Ziel vorne.

Im Familienvierer siegte die Famile Stall mit ihrem „Adoptivkind“ vor der Familie Gerner.

Spannend war das Rennen um die Brücke, bei der drei Mannschaften am Start waren. Zum ersten Mal startete eine Mannschaft aus der Kinderabteilung. Kenan Dogu Okul, Lian Meo, Luka Adam, Louis Ballmeier mit Steuermann Julien Grunwald versuchten das Rennen mit hoher Schlagfrequenz zu gewinnen. Dagegen hielt das Team mit Chris Hesse, Jakob Wolpert,Anna Schneider, Frank Schreiber, und Jonas Frei. Diese Mannschaft versuchte mit wesentlich kräftigeren Schlägen und einer ruhigeren Schlagfrequenz sich Vorteile zu verschaffen. Bis zum Ziele waren beide Boote noch dicht beieinander doch letztendlich konnten sich die Kinder mit ihrer Taktik den Sieg holen.

Danach wurde es feucht. Es folgte die Trimmy-Staffel, die immer für viel Unterhaltung und spektakuläre Einlagen sorgt. Lange Zeit sah es danach aus, dass Kenan Dogu Okul, Luka Adam und Lian Meo sich mit dem dritten Platz zufriedengeben müssen. Der erste Starter der Mannschaft kenterte an der Boje und musste zurückschwimmen. Doch die beiden anderen Mannschaften verhakten sich ineinander, fuhren immer wieder zusammmen, so dass das Team um Dogu Okul locker vorbeiziehen konnte und als erste Mannschaft mit dem „Staffelskull“ auf dem Hof ankam. Wenn zwei sich verhaken freut sich der Dritte.

Auch die zweite Abteilung war ähnlich spektakulär. Frank Arnold, Christoph Dübler und Peter Stall gewannen diese „Schlacht“. Die Mannschaft um Tim Meier hatte im Rennen den Rollsitz verloren und stellte die These auf, dass bei dieser Wettkampfform die Bedeutung des Rollsitzes überbewertet wird. Mit einem dritten Platz sollte diese These aber nochmal neu bewertet werden.

Die Herausforderung der Trainer durch die Rennruderer ging in diesem Jahr an die Trainer. Tobias Maibaum, Peter Stall, Mario Woitaschek, Katharina Golücke mit Steuermann Christoph Dübler konnten sich gegen "ihre" Athletinnen und Athleten durchsetzen.

Auch das letzte Achterrennen war spektakulär. Es traten die zwei Gig-Doppelachter gegen die Eintracht an. Die Eintracht ist ein Klinkerboot und neigt dazu Wasser zu ziehen, wenn sie lange nicht gefahren wurde - und das Boot war lange nicht auf dem Wasser. So hatte die Eintracht beim Start gut 2 cm Wasser im Boot. Doch durch den schmaleren Bootsrumpf konnte sich das Team in dem Klinkerboot Vorteile beim Start verschaffen. Dieser Vorsprung schmolz Zentimeter für Zentimeter bis zum Ziel. Auf der Ziellinie war der Möve-Gig-Doppelachter mit Mario Woitaschek, Kenan Dogu Okul, Louis Ballmeier, Samuel Kühn, Luka Adam, Julien Grunwald, Lian Meo, Tobias Maibaum und Steuermann Jan Böttger gerade am Zug und holte sich mit wenigen Zentimetern Vorsprung den Sieg.

Viele Mitglieder haben an diesem Samstag den Weg ans Bootshaus gefunden, darunter auch unser Ehrenvorsitzender Hermann Priester und die Ehrenmitglieder Inge Trott, Barbara Ocker und Hans-Jürgen Schmitt. Uns hat auch gefreut, dass viele Eltern sichtlich Spaß an dem Treiben auf dem Wasser hatten. Nur wenige Vereine in Hessen bekommen so eine vereinseigene Veranstaltung gestemmt.

Ganz besonders möchte ich mich bei den Organisatoren bedanken. Siegrun Stall, Barbara Ocker und Klaus Stall haben sich mächtig ins Zeug gelegt, um das passende Ambiente mit Getränken und Verpflegung vorzubereiten. Dazu kommen natürlich noch die Helfer, die uns beim Auf- und Abbau und während der Veranstaltung unterstützt haben. Also insgesamt eine große Teamleistung, die zum Erfolg der Veranstaltung maßgeblich beigetragen hat.

Ergebnisse: