Wanderfahrt zum Segelverein Karlstein

(16.08.2020) Nach der Hitzeschlacht am Mittwoch hat am Sonntag die zweite Wanderfahrt nach Karlstein zu den Seglern stattgefunden.

Wetter war vielversprechend, keine Gewitter angesagt. Mit der Mollebusch und zwei gesteuerten Vierern ging es los.

Die Truppe war bunt gemischt, es haben Masterruderer, Trainerinnen und Trainer, Freizeitruderinnen und -ruderer und junge Erwachsene teilgenommen.

Gemütlich, mit einigen Badepausen, in denen auch den unaufmerksamen oder abgelenkten Steuerleuten ihre Fahnen gestohlen wurden, verlief die Fahrt reibungslos bis zur Schleuse. Die erste Herausforderung war das Erreichen des Schleusenwärters. Nach mehreren Versuchen konnte Steuermann Herbert Schächtle die Durchfahrt klar machen. Mit einem fast 200m langen Schubverband und einer sehr edlen Jacht, deren natograue Farbe jedoch eindeutig den teuren Eindruck zerstört hat und deren Hund sich nicht hat verleiten lassen baden zu gehen, ging es im Zeitlupentempo durch die Schleuse.

Nach der Schleuse hatten alle Boote mit der Hitze und rücksichtslosen Motorbootfahrerinnen und -fahrern zu kämpfen.

Am Segelclub wurden die drei Boote von den Landfahrern Schmitti und Linda, die die beiden Vierer in Empfang nahmen sowie Bettina & Lotti  die tatkräftig beim Anlegen der Mollebusch halfen.

Auch Stanko, Carla und Andrea nutzten den schönen Sommertag zu einem Ausflug zum Seglerheim. Schnell waren einige Biertische und -bänke sowie das mitgebrachte Buffet aufgebaut und die ersten kalten Getränke genommen.

Nach der erholsamen Pause und einem kleinen Besatzungswechsel in der Mollebusch ging es wieder zurück. In der Wassersportzone wurden die Boote besonders herumgeschüttelt, das vorrangige Kommando lautete „Ruder halt“. Offensichtlich (Corona sei Dank?) hatte sich alles, was motorisiert auf dem Wasser unterwegs sein kann, dort verabredet,  Ruderboote auszubremsen. Von Motorbooten über -jachten, Jetski und Wasserskifahrer war alles vertreten. An schönes Wanderrudern war nicht zu denken.

An der Schleuse musste ein langer Stopp eingelegt werden, da erst der Wärter nicht zu erreichen war und dann ein Frachter und ein Fahrgastschiff vorrangig geschleust wurden.

Hinter der Schleuse konnte wieder „schön“ gerudert werden. Bis auf zwei Fahrgastschiffe und wenige motorisierte Gefährte ging es relativ ungestört zum Bootshaus zurück.

Im Schatten der Bootshalle wurden noch die restlichen kalten Getränke vernichtet, bevor alle mehr oder weniger sonnenverbrannt nach Hause gefahren sind.

Anstrengend aber schön war’s!!

Video "Warten auf die Schleuse" und "Ab in die Schleuse"