Abschlussfahrt 2019 nach Seligenstadt - Bilder und Bericht

(27.12.2019) Traditionsgemäß fand auch  am 27.12.2019 wieder eine  Jahresabschlussfahrt nach Seligenstadt statt. Obwohl Berthold im Vorfeld  noch einmal um reichliche Teilnahme gebeten hatte ,war die Resonanz der Bootfahrer sehr bescheiden. Gerade einmal 5  Aufrechte waren es schließlich, die bei durchaus akzeptablen äußeren  Bedingungen - es war trocken, windstill und nicht so kalt - die Fahrt antraten. Die mentalen Unterstützer folgten dann mit dem  -  zugegeben bequemeren -  Transportmittel PkW nach.
In der Neewe, in  welcher Frieder Beilstein in bewährter Weise Plätze reserviert hatte, waren es dann letzten Endes doch 15 HRGler. Mit Anton Gerner war  auch erfreulicherweise ein junger Ruderer dabei, der die alte Garde  unterstützte.

Aber, liebe Leute, für die Zukunft muss die Resonanz auf dem Wasser  deutlich besser werden. Die Tour ist auch nicht nur etwas für die  Alten, auch jüngere und neuere Mitglieder sind sehr willkommen und  werden auch entsprechend betreut.

Vor Beginn der Fahrt hatte ich noch ein unerfreuliches Gespräch mit  den Stadtwerken Seligenstadt, dem Betreiber der Fähre. Der dort  telefonierende Ansprechpartner nahm sich sehr wichtig und der Wunsch nach einer Anlegemöglichkeit an der Fährpritsche wurde barsch abgelehnt,  allenfalls bei einer schriftlichen Haftungsverzichtserklärung jedes  einzelnen Ruderers könne man darüber nachdenken.
Also: Gespräch  unverrichteder Dinge beendet und so losgefahren, da sich Dieter König  als Voraus-kommando bereit erklärt hatte vor Ort noch einen Versuch mit dem Fährmann direkt zu starten, der dann auch erfolgreich war.
Die Fahrt verlief stressfrei und zügig, die Schleuse war extra für uns offen und die Schleusung verlief flott. Relativ bald näherten wir uns der Fähre, die am fränkischen Ufer lag. Schmitti und Dieter König halfen beim Aussteigen, das problemlos  gelang.
Bei der Überfahrt nach Seligenstadt konnten auch die  finanziellen Fragen geklärt werden, so dass auch das Ablegemanöver in  trockenen Tüchern war.
Es folgte eine gesellige Runde in der Neewe mit den üblichen  Frozzeleien, bevor gegen 14.30 Uhr die Rückfahrt begann.
Dank der  erneuten Hilfe unseres Ablegepersonals waren wir rasch und sicher wieder  auf dem Main, lediglich der traditionelle Achter auf dem Main fiel der  etwas stärkeren Stömung zum Opfer. Diese ermöglichte uns dann sogar mit  einem Motorschiff mitzuhalten und mit diesem talwärts zu schleusen,  wobei wir sogar noch vor der Kammer warten mußten.
Nach einem letzten Steuermannswechsel bei der Möwe erreichten wir noch bei Helligkeit das heimische Bootshaus.

Die Rudermannschaft auf der  Hinfahrt bestand aus Herbert Diehl, Martin Brüggemannn, Klaus Stall, Herbert Schächtele und Anton Gerner, die undankbare  Aufgabe des Steuerns übernahmen Herbert Diehl und Klaus Stall. Auf der  Rückfahrt stieg anstelle von Martin Brüggemann Bettina Gerner ins Boot,  Anton Gerner und Bettina Gerner steuerten. Den Steuerleuten nochmals  besonderer Dank, denn sie hatten den unangenehmsten Job.

Dann bis zu einer hoffentlich zahlreicher besuchten Fahrt 2020.

Herbert Schächtele