Fahrt in den Mai zu den Seglern in Seligenstadt

(01.05.2019) Traditionsgemäß war am 1. Mai wieder die Fahrt zu den Seglern in  Seligenstadt angesagt. In diesem Jahr waren aus Gründen der Trainings-  und Regattaplanung leider keine Kinder oder Jugendlichen dabei. Aber auch ohne diese machten sich doch 13 Ruderinnen und Ruderer  auf den Weg. Zwei Vierer und ein ungesteuerter Dreier -mit rein Steinheimer Besetzung-  waren dann sogar relativ früh auf dem Wasser, teils mit, teils ohne Marschverpflegung.
An der  Schleuse Krotzenburg konnten wir mit der Calcit 11 hochschleusen, was zeitlich zufriedenstellend ablief. Diskussionen gab es um dieFrage ob bei einem Fest an dem früheren Fähranleger Klein  Krotzenburg eine Zwischenrast eingelegt werden solle, die Mehrheit war  aber dagegen. Da auch mehrere Neulinge dabei waren musste auch der Hinweis auf  den tiefsten Punkt Bayerns bei Kilometer 66,6, wie sonst auch üblich,  erfolgen. Der Halt und die Erklärung dort gehören zum Standard jeder  Seligenstadt - Fahrt.
Kurz vor 13 Uhr liefen dann die Boote im  Seglerhafen ein. Wegen des niedrigen Wasserstandes und des hohen Stegs  war der Ausstieg aus den Ruderbooten alles andere als einfach, gelang  aber doch problemlos.
Bei den Seglern herrschte Hochbetrieb. Selbst alte Hasen der  Seligenstadt - Fahrt konnten sich nicht an einen solchen Andrang  erinnern. Erwartet wurden wir bereits von Rad-und Autofahrern(innen), so dass wieder über 20 Personen insgesamt aus dem Umfeld der HRG den Weg zu den Seglern gefunden hatten.
Leckere selbstgemachte Speisen (Quiche, Grillgut und Kuchen) füllten  den Kohlehydrat -Speicher wieder auf und kurz nach 15 Uhr traten die  Ruderboote den Rückweg an. Einstieg und Ausfahrt gestalteten sich ähnlich schwierig wie das Anlegen, zumal die  Segler gleichzeitig Ansegeln hatten. Es gelang aber wiederum ohne  Wasserkontakt der Bootsbesatzungen. Der Main war angesichts des schönenWetters relativ dicht von Motorbooten mit meist rücksichtslosen  Fahrern frequentiert, aber auch diese Herausforderungen wurden  gemeistert.
Bedingt durch etwas Strömung verlief die Rückfahrt zügiger als die  Hinfahrt, auch weil uns ein freundlicher Schleusenmeister die  landseitige Schleuse öffnete. Dafür auf diesem Weg herzlichen Dank.
Kurz nach 17 Uhr legten die Boote wieder am heimischen Bootshaus  an. Der schöne und sonnige Tag klang dann bei den üblichen Frozzeleien  harmonisch bei Speis und Trank auf der Terrasse aus.

Herbert Schächtele