Wanderfahrt nach Tours

(10.10.2018-13.10.2018) Große Wanderfahrt nach Tours

Wanderfahrt auf der Loire oder die Tour nach Tours
Tag 1:
Am 10.10. 2018 um 5.30 Uhr starteten wir 8 HRGler in einem voll bepackten Kleinbus zu unseren Ruderfreunden in die fast 1000 km entfernte Touraine. Schon beim ersten Picknick wurde klar: es wird
nicht nur gerudert – auch das leibliche Wohl würde nicht zu kurz kommen. Stilvoll breitete Hermann seine Tischdecke aus, und wir alle verteilten unsere mitgebrachten Köstlichkeiten. Andreas selbst gebackener
Kuchen, der edle Schaumwein, den Barbara uns mit auf die Reise gab, und zahlreiche weitere Köstlichkeiten ließen keine Wünsche offen. Nach unserer Ankunft am Ziel gegen 16 Uhr lud uns Francois, der Vorsitzende des französischen Ruderclubs, zu einer Besichtigung seines privaten Weinkellers ein – wir waren stark beeindruckt von den zahlreichen mehr als 50 Jahre alten Weinen in den riesigen Gewölbekellern. Anschließend nahmen wir unser Quartier für die nächsten drei Tage in einer sehr
reizvollen alten Mühle ein. Ein gemeinsames Abendessen mit den Tourainern beendete den ersten Tag.
Tag 2:
Heute stand Rudern auf der Tagesordnung. Aufgrund von Niedrigwasser konnten wir auf der Loire bei Tours nicht rudern, so dass wir zur etwa 60 km entfernten Stadt Saumur an die Loire fuhren. Mit vier Viererbooten starteten wir unsere Fahrt bei sonnigem Wetter auf der sagenhaften Loire. Nicht nur die Ruderer, sondern auch die Steuermänner mussten hier ihr Können unter Beweis stellen. Durch die zahlreichen Sandbänke entstanden äußerst schmale Passagen, und auch die trotz Niedrigwasser starke Strömung erforderte volle Konzentration. Auf einer Sandbank mitten auf der Loire bereiteten die Franzosen ein Picknick für uns alle – auch das ein unvergessliches Erlebnis der ganz besoderen Art. Wir
revanchierten uns, indem wir unsere Freunde abends in „unsere Mühle“ einluden, wo wir noch lange und fröhlich zusammen feierten, sangen und auch spielten.
Tag 3:
Den heutigen Tag widmeten wir ganz den Schönheiten der Touraine. Wir besichtigten das Chateaux de Langeais, den wohl einmaligen Gemüse-garten des Schlosses Villandry, außerdem eine Mühle; wir machten Picknick am wunderschönen Indrefluss und eine Weinkellerbesichtigung bei Hermanns Winzerfreund J.-M. Gilet mit anschließender ausgiebiger Wein- und Sektprobe. Wir besichtigten Tours und fanden uns abends
mit den Franzosen in einer Creperie wieder.
Tag 4:
Ausreichend erholt, war heute wieder Rudern angesagt. Wir fuhren zum „Lac d'Éguzon“ im „Val de la creuse“, wo wir mit insgesamt ca. 35 Personen im Alter von 17 bis über 70 Jahren in 7 Booten ruderten.
Wir kamen gerade rechtzeitig zum Abladen und Aufriggern der Boote an, arbeiteten Hand in Hand mit den Franzosen und konnten bald gemeinsam die Boote ins Wasser setzen – natürlich nicht ohne ein ausgiebiges Picknick vor dem Start einzunehmen. Idylle pur bot uns dann der See mit seinen von Felsen umrahmten Ufern und den bunten Laubwäldern, die sich im Wasser spiegelten. Den krönenden Abschluss der Reise feierten wir alle zusammen in der Jugendherberge direkt am See, wo wir auch übernachteten. Zur Stärkung gab es ein Barbecue, u. a. mit Nürnberger Würstchen, dazu frisch gezapftes deutsches Bier vom Fass. Danach erlebten wir einen sehr vergnüglichen, unvergesslichen Abend bei Musik,Tanz und ausgelassener Stimmung. Beim Abschied am nächsten Morgen nach dem Frühstück waren sich alle einig, dass man sich schon jetzt auf die nächste gemeinsame Wanderfahrt freut.

Die Teilnehmer/innen:
Hermann, der die Tour in üblicher Manier perfekt organisierte,
Andrea, Bettina und Elke – die den Luxus hatten, sich vom Männerteam -
Herbert De, Herbert Di, Martin, und Torsten, sehr souverän chauffieren zu lassen
Autorin: Elke

Impressionen: