Deutsche Jahrgangsmeisterschaft Köln

(Köln, 21-24.06.2018) "Finalplätze für alle Teilnehmer der Hanauer Rudergesellschaft" zog Berthold Ocker als Sportvorsitzender Bilanz der DJM 2018 beim Empfang im Bootshaus. Gegen 21:00 Uhr konnten etwa 20 Fans die Teilnehmer der DJM 2018 empfangen und ehren.

Silber für Johannes Lotz im Doppelzweier

Zunächst bekamen sie eine Verwarnung vor dem Rennen, weil sie die  Startvorbereitung des Frauen-Doppelzweiers behinderten. Davon ließen  sich Henri Schwinde und David Junge (Potsdam/Münster) nicht  beeindrucken. Mit einem Blitzstart legten sie sich eine Luftkastenlänge  vor das Boot mit Johannes Lotz und Anton Finger (Berlin). Sie konnten  sogar bis zur 1000m Marke den Vorsprung noch auf etwas mehr als eine  Länge ausbauen. Doch spätestens hier versuchten Johannes und Anton immer  wieder das führende Boot anzugreifen. Mit einem starken Endspurt kamen  die Vorjahressieger sogar noch bis auf eine Luftkastenlänge heran, aber  Henri Schwinde und David Junge konnten gerade noch mit hoher Schlagzahl  den Vorsprung halten. Silbermedaille für Johannes Lotz und Anton Finger.

Silber für Tim Meier im JMA 4- Lg

Der Starter erhöhte nochmal die Spannung vor dem Start. Er holte die  sechs Boote früh an die Startanlage und zählte ab sechs Minuten jede  Minute herunter. Dann ging es pünktlich um 11.48 Uhr auf dem Fühlinger  See in Köln los. Tim Meier mit seinen Partnern aus  Gießen/Würzburg/Nürtingen gingen die ersten 1000m eher Verhalten an.  Geht das gut, fragte man sich als Zuschauer. Unser Boot lag an fünfter  Stelle. Aber das Boot mit Tim fuhr mit etwas niedriger Schlagzahl als  die Konkurrenz und konnte somit auf der zweiten Hälfte weitere Kräfte  mobilisieren. Schlag um Schlag schob sich das Boot um Schlagmann Tim  Meier nach vorne und ging als zweiter in diesem Rennen über die  Ziellinie. Silbermedaille für Tim Meier im JMA 4- Lg.

Christoph Dübler knapp an Bronze vorbei im JM 4+ B

Lange Zeit sah es in diesem Endlauf so aus, als wären die Medaillen   vergeben. Etwa eine Länge war das hessische Boot aus   Hanau/Kassel/Gießen/Limburg mit Christoph Dübler nach 1000m von der   Bronzemedaille entfernt. Doch dann zogen die beiden Außenbahnen ihren   Endspurt an und griffen das drittplatzierte Boot aus   Magdeburg/Berneburg/Halle an. Innerhalb einer Luftkastenlänge kamen die   Plätze 3-5 in das Ziel. Leider nur der Platz 5 für das Team in den   hessischen Einteilern mit einem Abstand von 2.5 Zehntel Sekunden zum   vierten Platz.

4. Platz im kleinen Finale für Paul Busch und Moritz Kautz

Mit dem 10 Platz im Leichtgewichts-Junior-B-Doppelzweier können Paul  Busch und Moritz Kautz zufrieden sein. Beinahe hätten sie noch den  dritten Platz im kleinen Finale geholt. 5 Zehntel Sekunden fehlten zu  der besseren Platzierung. "Mit dem Saisonergebnis bin ich absolut  zufrieden" kommentierte die Trainerin Julia Fleckenstein den Ausgang des  Rennens.

Cedric Deckenbach belegt den 4. Platz im kleinen Finale

Mit etwas Verzögerung sind die Finalläufe im Junior-A-Einer gestartet  worden. Die Ampelanlage am Start war ausgefallen und man versuchte das  technische Problem zu lösen. Nach 15 Minuten gab man auf und ging zum  Start mit der guten alten roten Fahne über. Cedric Deckenbach startete  hier im kleinen Finale. Im Vergleich zum gestrigen Rennen ging Cedric  diesen Verlauf etwas verhaltener an. Bei 1500 m lag er noch an letzter  Stelle. Auch er mobilisierte auf den letzten 500m noch Reserven und  schob seine Bugspitze bis auf den vierten Platz nach vorne. Platz 10 in  der Gesamtwertung ist ein tolles Ergebnis vor dem Hintergrund, dass  Cedric im nächsten Jahr noch Junior-A ist.

5. Platz für den "Hessenachter" mit Christoph Dübler

Die Bahn 1, eine Außenbahn, war in diesem spannenden Rennen bestimmt  nicht von Vorteil. So waren die Boote, die man auf dem Radar hatte, auf  Bahn 4, 5 und 6. So verlor der "Hessenachter" mit Christoph Dübler mit  seinen Mannschaftskameraden aus Kassel, Limburg, Gießen und Wiesbaden  etwas den Anschluss an die führenden Mannschaften. Mehr als eine Läge  Rückstand war es bei 1000m auf das drittplatzierte Boot. Auch der  Endspurt änderte nichts mehr an dem fünften Platz für das hessische  Team.