3 Siege auf der Internationalen Juniorenregatta Hamburg

Die Internationale DRV-Junioren-Regatta im Wasserpark Dove-Elbe Hamburg-Allermöhe mit zuletzt 1.055 Teilnehmer/innen stellt nicht nur regelmäßig den Höhepunkt der Regatta-Saison in Hamburg dar, sondern ist auch die größte Junioren-Regatta in Deutschland. In der zeitlichen Reihenfolge nach der Internationalen DRV-Junioren-Regatta in München und der Internationalen Junioren-Regatta in Köln ist sie die Generalprobe schlechthin vor den Deutschen Jugendmeisterschaften.

Das erste Rennen am Samstag startete gleich mit einem Sieg für Paul Busch und Moritz Kautz. Dem Team gelang ein furioser Start. Nach einer Distanz von 500 m führte man mit einer Länge. Diese Führung konnte man dann auch bis in das Ziel verteidigen.

Der Leichtgewichts-Junior-A-Vierer um unseren Ruderer Tim Meier belegte den dritten Platz. Zwischen der 500 und der 1000 m Marke war die entscheidende Phase des Rennes. Hier verlor Tim mit seinen Partnern aus Gießen, Würzburg und Nürtingen fast 2 Sekunden, die man bis zum Ziel nicht mehr aufholen konnte. Überraschend gewann das Team aus Koblenz und Passau.

Und noch ein Sieg in Hamburg. Auch Cedric Deckenbach gewinnt seine Abteilung. Nach 1000 m konnte er sein Boot langsam an die Spitze des Feldes und gewinnt seine Abteilung mit knapp einer Länge. Am Samstagabend um 19 Uhr war "Achterzeit" in Hamburg. Tim Meier startete hier in einer Renngemeinschaft mit Mannheim Heidelberg, Worms, Gießen, Würzburg, Nürnberg und Eberbach im leichten Junior-A-Achter.. Der Start war hier jedoch viel zu langsam. Nach den ersten fünfhundert Metern lag man schon über eine Länge zurück. Man fiel sogar noch weiter zurück und kam letztendlich als Fünfter ins Ziel. Hoffentlich kann das Team morgen noch eine "Schippe" drauf legen.

Am Sonntag fuhren dann Moritz Kautz und Paul Busch im zweiten gesetzten Lauf. In diesem Rennen war die Startphase nicht optimal und die anderen Mannschaften waren auch etwas schneller wie die Gegner am Samstag, so dass man schon mit einem Rückstand über die 500 m Linie fuhr. Leider konnte das junge Team keine diesen Rückstand nicht mehr gut machen, fiel sogar noch etwas zurück und kam als Fünfter ins Ziel.

Für Tim Meier und sein Team lief es am Sonntag im Leichtgewichts-Junior-A-Vierer besser. Man wollte aus dem Fehler vom Samstag lernen und das Rennen möglichst von Anfang an aggressiv angehen. Auch den Übergang nach den ersten 500 m wollte besser im Griff haben. Und genau das gelang auch. Nach 500 m führte das Team aus Hanau/Gießen/Würzburg/Nürtingen mit etwas mehr als eine Luftkastenlänge. Das war psychologisch sehr wichtig. Unser Boot konnte über die Strecke den Vorsprung ausbauen und gewann schließlich mit mehr als einer Länge Vorsprung vor der Rgm. Lübecker/Friedrichstädter/Kapp.

Cedric Deckenbach kam im Einer in der 1. Abteilung auf den fünften Platz. Eine Analyse ist schwierig, da es anscheinend Probleme bei den Zwischenzeiten gab. Aber sicherlich sind die ersten 500m noch zu langsam. Am Ende der Regatta dann der leichte Junioren-A-Achter. Letztendlich verlief das Rennen ähnlich wie am Samstag. Auf den ersten 500 m hat schon fast eine Länge auf das führende Boot verloren. Das ist schwer in einem Achterrennen aufzuholen. Im Ziel waren es dann noch eine halbe Länge auf den Dritten Platz aber über zwei Längen zum siegreichen Boot.