2017: Wanderfahrten

Am Tag der Arbeit 17 Kilometer gerudert

(01.05.2017) Fünf  Boote waren bei der diesjährigen 1.-Mai-Wanderfahrt von Hanau nach  Seligenstadt vertreten. Sehr nennenswert waren die Anzahl der Junioren  und Kinder, die in den letzten Jahren weniger stark vertreten waren.
Die gemischten Boote mit Kindern, Junioren sowie Altherren waren eine  neue Erfahrung für alle Teilnehmer, was sehr gut aufgenommen wurde. Auf  der 17 Kilometer langen Strecke von Hanau nach Seligenstadt musste  einmal eine Schleuse durchfahren werden. Für die meisten Kinder und  Junioren war das neu.
Der Tag begann um 10 Uhr bei bewölktem Himmel mit einem Treffen am  Bootshaus. Man hatte sich für fünf Boote entschieden, einen Dreier, drei  Vierer und einen Sechser. Kurz nachdem alle abgelegt und Kurs auf das  17 Kilometer weite Seligenstadt genommen hatten, entwickelte das Wetter  sich zu einem Landregen. Trotz nicht idealen Wetters hatte der Spaß  höchste Priorität, da sah man den Mannschaften auch an, als immer wieder  andere Boote zu einem Sprint herausgefordert wurden.
In Seligenstadt angekommen, gingen alle zusammen in ein Restaurant,  wo man sich gemeinsam mit Steak, Chili con Carne oder auch Kuchen für  die Heimreise stärkte.
Gegen 14.30 Uhr begann die Heimfahrt:
Boot  reinlegen, Skulls festmachen und ablegen. Diese Prozedur dauerte an dem  kleinen Steg etwas länger als sonst.
In dieser Zeit kamen zwei Vierer  auf die Idee, ein neues Spiel zu konzipieren: „Fahnenklau“. Das  bedeutet, man verfolgt sich und versucht dem „gegnerischem“ Boot die  Fahne zu klauen. Mit erhöhter Schlagzahl und Schlangenlinien schossen  die Vierer den Main hinunter.
Angekommen am heimischen Bootshaus, wurden die Boote aus dem Wasser  gehievt und geputzt, so wie es sich nach jeder Fahrt gehört. Eben noch  schnell die Boote in die Halle getragen - und schon war die amüsante  Wanderfahrt trotz nicht idealem Wetter zu Ende.

Kinderwanderfahrt Pfingsten 2017

(05.05.2017) In  diesem Jahr führte die Wanderfahrt für Kinder und Familien auf dem Main  von Lohr bis Dorfprozelten. Übernachtet wurde in den Bootshäusern von  Marktheidenfeld und Wertheim auf der Luma.
Am Freitagnachmittag, (02.6.2017) wurden die Boote verladen. Mit einer großen Gruppe unter der bewährten Leitung von Familie Ocker  und unterstützt von Siegrun und Klaus Stall wurde am Samstag Vormittag  am Bootshaus gestartet. Wie die Bilder zeigen hatten alle, trotz des durchwachsenen Wetters, wieder viel Spaß.
Berthold Ocker

Wanderfahrt auf dem Main

(25.05.2017) Mehrtägige Ruderwanderfahrt auf dem Main zu Christi Himmelfahrt
Morgens um 09:00 Uhr trafen sich eine kleine, aber sehr nette Gruppe  (Herbert Diehl, Gudrun und Schorsch Heckmeier, Nicola und Jürgen  Maibaum sowie Siegrun und Klaus Stall) zur Abfahrt nach Trosdorf am  Main.  Wetter war herrlich, die Fahrt kurzweilig und entgegen aller  Befürchtungen staufrei. Nach 2 Stunden konnten wir an der dortigen  Marina unser Mittagspicknick gießen, bevor es auf die erste Etappe ging.
Siegrun und Klaus Stall hatten Etappen, Anlegeorte,  Verpflegungsstellen in einer Vorfahrt erkundet und professionell  organisiert.   Unser Domizil war Schweinfurt, ein kleines ruhiges Hotel in der  Stadt, von dem es morgens, per Bustransfer immer losging.
Die Etappen  waren ca. 14-19 km lang, so dass es trotz der steigenden Temperaturen  ein Vergnügen war zu rudern.  Nette Schleusenwärter, nicht ganz so rücksichtsvolle Freizeitkapitäne  in ihren Sportbooten, Kreuzfahrtschiffe und natürlich die herrliche  Landschaft an dieser Stelle des Mains haben die Fahrt sehr  abwechslungsreich und kurzweilig gestaltet.  
Das herrliche Essen, der fränkischen Wein und das Bier haben ihr  übriges getan zu unserem Wohlbefinden. Gefreut haben wir uns am ersten  Abend über den Besuch von Bärbel und Berthold Ocker, die das lange  Wochenende zu einem Ausflug in ihrem Bus genutzt haben und mit uns den  ersten Abend in einer Weinstube verbracht haben.  
Die letzte Etappe endete in Kitzingen, an dem dortigen Ruderverein.  Hier sind wir sehr freundlich von einem jugendlicher Ruderer empfangen  worden. Nicht nur die Umkleidemöglichkeiten wurden uns zur Verfügung  gestellt, der junge Mann hat uns auch beim Verladen des Bootes  unterstützt. An einem Sonntagnachmittag bei herrlichem Badewetter nicht  ganz selbstverständlich, daher waren wir begeistert.  
Ein ganz herzlicher Dank geht an dieser Stelle an Siegrun und Klaus,  die wirklich alles bis ins Detail geplant und organisiert haben, so  dass wir als Teilnehmer die Tour genießen konnten. Schön wäre, wenn beim  nächsten Mal noch ein zweites oder drittes Boot besetzt werden könnte.
Nicola Dekorsy-Maibaum

Großer Bahnhof beim Abrudern

(22.10.2017) Mehr  als 40 Ruderinnen und Ruderer der Hanauer Rudergesellschaft 1879 (HRG)  machten sich am Sonntag, 22. Oktober, auf dem Weg zum RC „Möve“  Großauheim. Das war wohl die größte Beteiligung bei einem Abrudern in  den letzten Jahren. Besonders erfreulich war die Teilnahme der Kinder-  und Trainingsabteilung, die den üblichen Altersschnitt deutlich  absenkte. Und dies trotz der Ankündigung eines Temperatursturzes nach  dem Durchzug eines Tiefdruckgebietes in der Nacht.  Auch die „Möve“ hatte an diesem Wochenende ihr Abrudern, so dass die  Gaststätte gut gefüllt war. Nach einer Stärkung im Vereinshaus brachte  man die Boote wieder auf das Wasser und beendete somit offiziell die  Rudersaison 2017.
Berthold Ocker

Abschlussfahrt am „3.Weihnachtsfeiertag" nach Seligenstadt

(29.12.2017) Nach anfänglich nicht optimalem Wetter - leichtem Regen bis zur Möve - waren 11 Männer und Frauen unterwegs in 2 Booten gen Seligenstadt, dabei sehr erfreulich auch die Teilnahme von 3 Jugendlichen. Trotz der optimalen Nutzung der Krotzenburger Schleuse (Einfahrt ohne Wartezeit) waren wir wegen der erhöhten Strömung erst um 12:45 Uhr am Fähranleger in Seligenstadt.
Nach dem Schleusen wurden wir sogar mit ein wenig Sonnenschein belohnt. In der Newe ließen wir uns Grünkohl, Schnitzel und andere Leckereien im Beisein weiterer Ruderkollegen munden.
Auch auf der Rückfahrt ging's wieder direkt hinter einem Frachtschiff in die Schleuse, sodass wir eine halbe Stunde vor Sonnenuntergang wieder an der RG anlegen konnten.
Klaus Stall