2017: Rennrudern

Indoor-Rowing-DM: Podestplatz bei den Masters 40-49 Jahre für Arnold

(29.01.2017) Bei der "Masters-Besten-Ermittlung" im  Rahmen der nationalen Indoor-Rowing-Meisterschaften hat Frank Arnold im  Rennen der 40-49-Jährigen über 1.000 Meter einen Podestplatz ergattert.  Hinter Florian Schumann (RC Rheinfelden Baden), Sieger der Indoor-Saison  2014/2015, und dem amtierenden Vizemeister Kjell Lübbert (Schweriner  RG) holte Arnold in Essen-Kettwig die Bronzemedaille. Titelverteidiger  Thoralf Peters vom Master Ruder Club Berlin war diesmal nicht am Start. 23 Mastersruderer der Altersklassen 30 bis 75 Jahre und älter gingen  gemeinsam ins Rennen. Schumann fuhr in der Kategorie der 40-49-Jährigen,  die mit acht Teilnehmern besetzt war, in 02:54,4 Minuten einen klaren  Start-Ziel-Sieg heraus. Für Lübbert blieb die Uhr bei 02:57,5 Minuten  stehen. Arnold sicherte seinen dritten Rang in 03:02,7 Minuten knapp vor  dem Schweriner Thomas Schulz, 03:03,1, ab, der in den beiden letzten  Jahren jeweils Platz sechs verbuchen konnte.


Hauptstadtmeeting: HRG'ler Lotz im Skiff erneut auf Platz zwei

(18.03.2017) Wie im Vorjahr hat HRG’ler Johannes Lotz den Langstreckentest auf dem  Hohenzollernkanal in Berlin auf Position zwei beendet. Es siegte der  letztjährige U19-Vizeweltmeister im Skiff Anton Finger (Berliner  Ruder-Club), der nach 6.000 Metern mit zehn Sekunden die Bootsspitze  vorn hat. 17 Sekunden hinter Lotz der Potsdamer David Junge im  Sieben-Boote-Feld auf Rang drei.  Zum Stelldichein der U23-Skuller mit den amtierenden Olympiasiegern im  Doppelvierer Hans Gruhne (RC Potsdam) und Karl Schulze (Berliner RC) kam  es derweil nicht: Zum einen meldeten die beiden Topskuller ab, zum  anderen gab es zwei getrennte Wertungen für die U23-Athleten und die  offene Klasse. „Vom Winde verweht“ hieß es für das Hauptstadtmeeting wenige Rennen nach  dem Zieleinlauf der Männer-Einer um HRG’ler Lotz: Dem windigen Auftakt  mit kräftigen Regenschauern folgten immer heftiger werdende Böen über  der Regattastrecke am Landesleistungszentrum. Gegen 12 Uhr dann der  offizielle Abbruch der Veranstaltung aufgrund der widrigen Verhältnisse.  Statt Rudersport gab es Schaumkronen auf dem menschenleeren  Hohenzollernkanal und hektisches Treiben an Land beim Sichern der Boote,  Skulls und Riemen.


Langstrecke Breisach: Annika Pörner verkürzt Abstand zur U19-Spitze der Leichtgewichte

(18.03.2017) In Breisach fuhren die fünf HRG-Juniorinnen und –Junioren Annika  Pörner, Tim Meier, Christoph Dübler, Mario Woitaschek und Cedric  Deckenbach mit Trainerin Julia Fleckenstein im strömenden Regen zur  Langstreckenregatta über 5.300 Meter nach Breisach. Ausrichter war der  Landesruderverband Baden-Württemberg, dem 266 Bootsmeldungen vorlagen.
Direkt nach der Ankunft stand eine Trainingseinheit auf dem Wasser  auf dem Programm. Nach dem Training wurden die Boote wegen des strak  böigen angekündigten Windes gut gesichert.
Am Sonntag, 19. März, hieß es für Mario Woitaschek um 12:14 Uhr als  erster HRG-Sportler: LOS! Woitschek, ehemaliger Leistungssportler und  jetztiger Anfängertrainer, erreichte bei den leichten U19-Junioren mit  einer Zeit von 25:13 Minuten Platz 26 (von 32).
Als nächstes ging Christoph Dübler an den Start. Als neuer U17-Junior  in der Gruppe war er zum ersten Mal in Breisach. Er belegte mit einer  Zeit von 27:06 Minuten Rang 29 (von 32) in der offenen Klasse.
Cedric Deckenbach konnte leider nicht an den Start gehen, da er sich  noch von einer Blutvergiftung erholen musste. Er kam dennoch mit nach  Breisach, um zu trainieren und seine Vereinskollegen anzufeuern.
Um 12:45 Uhr startete Tim Meier im leichten U17-Einer. Er belegte den  6. Platz (von 37) zeitgleich (24:15 Minuten) mit Luca Schneider  (Koblenzer RC Rhenania). Im Vergleich zur Mannheimer Langstrecke im  Herbst mag das eine schlechtere Platzierung für Tim sein, dennoch  trennten ihn zum Drittplatzierten Cedric Tischler von Nassovia Höchst  nur acht Sekunden.
Die letzte Starterin der Langstrecke, Annika Pörner, ging um 13:30  Uhr an den Start. Sie belegte in einer Zeit von 25:15 Minuten den 5.  Platz (von 12). Ihre stärksten Konkurrentinnen in der Bootsklasse der  leichten U19-Juniorinnen sind Katharina Niel (RG Lahnstein) und Pauline  Sauter (Nürtinger RC). Niel hatte unlängst einen Weltrekord über 1.000  Meter auf dem Ergometer in ihrer Altersklasse aufgestellt und auf der  Langstrecke in Mannheim trennten Annika zu Sauter noch 29 Sekunden.  Annikas Ziel hieß für Breisach, an die starke Konkurrenz näher  heranzurücken. Durch die nochmalige Erhöhung des Trainingspensum in den  letzten zwei Monaten gelang ihr das auch: Am Ende standen auf der Uhr  nur noch acht Sekunden Differenz zu Sauter (Platz 2) und 18 Sekunden zu  Niel (Platz 1).


HRG-Junioren und -Kinder bereiten sich in München auf neue Wettkampfsaison vor

(01.04.2017) Die  HRG-Rennabteilungen mit 20 Aktiven samt Betreuerteam bereiten sich  derzeit im Trainingslager in München-Oberschleißheim intensiv auf die  neue Regattasaison vor. Bis zum Freitag, 7. April, feilen die Junioren  und Kinder gemeinsam an ihrer Rudertechnik und tanken Kondition für ihre  ersten Wettkampfeinsätze demnächst in Mannheim, Offenbach und München.
Die Juniorinnen und Junioren Annika Pörner, Peter Stall, Mario  Woitaschek, Cedric Deckenbach, Tim Meier, Christoph Dübler, Sahra Noua  und Björna Hoffmann werden von Julia Fleckenstein betreut. Die  Kinderabteilung mit Charlotte Nickel, Kim Schuppan, Mia Eisenschmidt,  Clara Gutjahr, Timo Neumann, Luca Neumaier, Moritz Kautz, Paul Busch und  Anton Gerner steht unter den Fittichen von Saskia Deckenbach und  Alexander Dey.
Auch Mario Woitaschek ist mit dabei: Er unterstützt das  Team, um sich bei den Kindertrainern auf seine neue Aufgaben als  Anfängertrainer vorzubereiten.  
Das Trainingsterrain hat Geschichte: Die beeindruckende Regattabahn  Oberschleißheim ist 2.230 Meter lang, 140 Meter breit und 3,5 Meter  tief. Hier fanden 1972 die Olympischen Ruderwettkämpfe und 2007 die  Weltmeisterschaften statt. Bis 2010 war der Olympia-Regattaverein  München gemeinsam mit der FISA auch Gastgeber der Ruder-Weltcups.


Langstrecke Leipzig: Johannes Lotz nach starkem Finish optimistisch zur DM

(02.04.2017) In  der ersten Streckenhälfte Mittelklasse, im zweiten Teil Spitzenklasse  und am Schluss die sechstschnellste 1.000-Meter-Durchgangszeit: So  absolvierte Johannes Lotz die Frühjahrslangstrecke des Deutschen  Ruderverbandes (DRV) über 6.000 Meter in Leipzig. Im 37-Boote-Feld der  U23-Konkurrenz und der of-fenen Männerklasse landete der am  Olympiastützpunkt in Berlin trainierende HRG-Topskuller in 22:46 Minuten  auf Rang zwölf, mit Blick auf das U23-Ranking immerhin auf Platz vier.  Vor einem Jahr an gleicher Stelle schloss er seinen Auftritt unter den  Newcomern der 19-22-Jährigen auf Position sieben ab.
„Für die  Kleinboot-DM in Krefeld habe ich damit eine gute Ausgangsposition  geschaffen“, bilanzierte der HRG-Weltmeister von 2014.  Es siegte U23-Skiff-Weltmeister Tim Ole Naske (RG Hansa Hamburg) in  22:05 Minuten vor dem Doppelvierer-Olympiasieger von 2012, Tim Grohmann,  22:13 (SC DHfK Leipzig), und Max Röger, 22:14 (RG Wiking Berlin). Der  amtierende Deutsche Meis-ter in dieser Bootsklasse, Philipp Andre Syring  (Magdeburg), sortierte sich vier Plätze hinter HRG’ler Lotz auf Rang 16  (22:48) ein.  „In der ersten Streckenhälfte bin ich gut über die Runden gekommen.  Gegenüber der Berliner Langstrecke vor zwei Wochen konnte ich mich  deutlich steigern“, analysierte der 20-jährige Psychologiestudent den  Rennverlauf. „Ich habe auch technisch an einigen Sachen gearbeitet. So  konnte ich über das Ruderische einiges rausholen, was in Berlin noch  gefehlt hatte.“ Diesmal habe vor allem im Finish auf den letzten 500  Metern auch noch die Kraft gereicht.  
Mit Spannung blickt Lotz auf die Deutsche Kleinbootmeisterschaft vom  21. bis 23. April auf dem Elfrather See in Krefeld. „Die Vorläufe werden  dort nach den Platzie-rungen auf der Leipziger Langstrecke gesetzt. Ich  denke, dass ich einen relativ guten Vorlauf bekomme, um dann weiter in  Richtung Viertel- und Halbfinale hoffentlich einfachere Läufe zu  erwischen“, blickt der dreifache WM-Teilnehmer voraus. Auch für 2017  hofft er auf eine Nominierung fürs Nationalteam, das vom 19. bis 23.  Juli in Plovdiv (Bulgarien) am Start ist.  


Klarer Sieg im Doppelzweier: Lotz setzt in Essen erstes Ausrufezeichen

(14.05.2017) Drei  Wochen nach seinem krankheitsbedingten frühen Ausscheiden bei der  Deutschen Kleinbootmeisterschaft hat sich Topskuller Johannes Lotz mit  einem beeindruckenden Start-Ziel-Sieg auf dem Essener Baldeneysee  zurückgemeldet. Im Doppelzweier U23 distanzierten der dreifache  WM-Teilnehmer der Hanauer Rudergesellschaft 1879 (HRG) und sein Berliner  Trainingspartner Anton Finger die nationale und internationale  Konkurrenz der 99. Hügelregatta mit mehreren Bootlängen. Der starke  Auftritt in Anwesenheit von Bundestrainerin Brigitte Bielig gibt dem  HRG’ler Selbstvertrauen für das weitere Ranking im Kandidatenkreis des  Nationalkaders im Deutschen Ruderverband (DRV).  1.000 Ruderer aus acht Nationen traten zur 99. Internationale Essener  Hügelregatta am zweiten Maiwochenende an. Die U23-Ranglistenergebnisse  des DRV führte Johannes Lotz mit Trainingspartner Anton Finger (Berliner  RC) im Doppelzweier zusammen. Mit dem letztjährigen U19-Vizeweltmeister  im Skiff saß der HRG’ler bereits vor zwei Jahren im Boot: Im  U19-Doppelvierer holten sie gemeinsam Gold bei den nationalen  Meisterschaften.  In Essen beeindruckte das Duo bereits im Vorlauf mit einer starken  Leistung: Start-Ziel-Sieg in 07:16.68 Minuten vor den beiden Booten aus  Tschechien mit Jakub Grabmuller/Stepan Adam Havlicek (07:19.51) und  Eduard Bezdek/Jan Zavadil (07:20.47).  Zwischenstation auf dem Weg zum NationalkaderAuch im Finale blieb das Team auf der Erfolgsspur: Lotz/Finger  (07:24.16) dominierten mit einem überlegenen Auftritt die  Sechs-Boote-Konkurrenz in jeder Phase des 2.000-Meter-Rennens.  Bezdek/Zavadil (07:32.99), in der vergangenen Saison U19-Weltmeister im  Doppelvierer, führten das Verfolgerfeld an. Die innerdeutsche Konkurrenz  mit Paul Konrad Peter/Lasse Grimmer (Hannover/Essen) landete auf Rang  drei (07:34.12), Grabmuller/Havlicek aus Tschechien (07:36.90) mussten  mit Platz vier Vorlieb nehmen. Die dritte deutsche Renngemeinschaft Jan  Renner/SebastianRitter (Krefeld/Regensburg) überquerte in 07:45.57 die  Ziellinie. Abgeschlagen die Slowenen Matej Cuk/Tevz Koselj (07:56.32).  Neben der imposanten Vorstellung im Doppelzweier standen für Lotz  auch zwei Auftritte im Doppelvierer an. Die Testfahrten mit den neuen  Bootskollegen Paul Konrad Peter (DRC Hannover), Emil Schmidberger  (Stuttgarter RG) und Lasse Grimmer (ETUF Essen), die eine Woche vor  ihrem Debüt erste Trainingskilometer auf der Heimstrecke von Lotz in  Berlin absolviert hatten, schloss das Quartett mit Platz zwei und vier  im Mittelfeld ab.  Nächste Station ist die 2. DRV-Kleinbootüberprüfung am 27./28. Mai in  Hamburg, bei der es um weitere Empfehlungen für den diesjährigen  U23-Nationalkader geht und letztendlich um einen Bootsplatz für die  Weltmeisterschaft Ende Juli in Plovdiv (Bulgarien).


U23-WM: „Alles in allem können wir mit dem Wettkampf zufrieden sein“

(23.07.2017) Mit  Platz zwei im B-Finale und Rang acht in der Gesamtwertung der 22 Boote  der U23-WM in Plovdiv (Bulgarien) haben sich Johannes Lotz, 20, von der  Hanauer Rudergesellschaft 1879 (HRG) und Anton Finger, 19, (Berliner  Ruder-Club) unter die internationalen Top Ten der Männer-Doppelzweier  gekämpft.  „Alles in allem können wir mit dem Wettkampf  zufrieden sein“, bilanzierte der HRG-Weltmeister von 2014, der in  Plovdiv seine vierte WM-Teilnahme in Folge feiern konnte. Das  DRV-Skullerteam kam im Doppelvierer noch auf Rang zehn (14 Boote), der  Einer musste krankheitsbedingt abgemeldet werden.
Lotz und Finger trafen in Plovdiv auf Masse und Klasse: In der  40-jährigen Geschichte der U23-WM wurde das Meldeergebnis der  Männer-Doppelzweier nur zweimal übertroffen. Eine Handvoll Doppelzweier, die in Plovdiv  um die WM-Medaillen der 19- bis 21-Jährigen kämpften, hatten sich unlängst bei Weltcupauftritten in der Eliteliga der Männerklasse  etabliert.

Bootsumstellung "ein bisschen problematisch"
Ein dickes Lob gab es für das junge deutsche Team angesichts dieser  großen Herausforderung von Heimcoach und Olympiastützpunkttrainer  Alexander Schmidt, 44, der 2016 den deutschen Männer-Doppelvierer in Rio  de Janeiro zum olympischen Goldtriumph führte. „Ich war sehr  zufrieden“, sagte Schmidt nach dem B-Finale und ließ erkennen, dass mit  zwei, drei Wochen mehr Vorbereitungszeit möglicherweise noch mehr drin  gewesen wäre. Denn aufgrund einer Bootsumstellung mussten sich Lotz und  Finger technisch umstellen. „Das war ein bisschen problematisch. Ganz  optimal war diese Bootsumstellung nicht. Ich denke, ohne sie wäre mehr  Ruhe drin gewesen und wir hätten mehr Sicherheit von Anfang an gehabt“,  so Schmidt im Rückblick.“  Den Vor- und Hoffnungslauf beendete das Duo aus Hanau/Berlin mit  zweiten Plätzen hinter den späteren Finalisten Belgien und Kroatien. Den  um nur 1,7 Sekunden verpassten Finaleinzug der sechs schnellsten Boote  hinter den Niederländern, die später hauchdünn an WM-Bronze  vorbeiruderten, sieht Schmidt ohne Sorgenfalten: „Das Halbfinale unter  anderem mit Frankreich und Litauen war ein Knaller. Ich hatte nicht  gedacht, dass die Jungs da so ranfahren können, vor allem hinten mit  einem starken Endspurt. Gut im Profil - doch in der Mitte fehlen uns die  Körner und die Trainingskilometer. Insgesamt ein starkes Rennen“, so  Schmidt.  

Knapp am A-Finale vorbei
Die Weltcup-Teams aus Litauen (6:13.59) und Frankreich (6:13.82)  wurden im Halbfinale ihrer Favoritenrolle mehr als gerecht, führten das  Feld mit den Niederländern (06:17.00) im Schlepptau an und zogen  erwartungsgemäß ins A-Finale ein. Die ersten 500 Meter lagen die sechs  Halbfinallisten noch dicht beisammen. Dann löste sich das Spitzenduo,  und den Niederländern blieben nahezu Bord an Bord Slowenien (06:23.74),  Neuseeland (06:22.29) und Deutschland (06:18.70) mit Ambitionen auf Rang  drei auf den Fersen.  Im dritten Streckenabschnitt gaben die Slowenen Positionen vier an  die Neuseeländer ab, die mit Lotz/Finger zeitgleich die  1.500-Meter-Marke passierten. Dann folgte die von Schmidt hochgelobte,  imponierende Aufholjagd des DRV-Zweiers auf Platz drei mit dem stärksten  Schlussspurt aller Halbfinalisten: In 1:32.78 Minuten passierten sie  das letzte Streckenviertel und verkürzten ihren Rückstand auf die  Niederlande von 4,2 Sekunden an der 1.500-Meter-Marke auf 1,7 Sekunden  auf der Ziellinie.  

Revanche für Rio de Janeiro 2015
Das B-Finale hatte Besonderes parat: Vier Athleten des U19-WM-Finals  von Rio 2015 waren am Start und es gab Gelegenheit zu der einen oder  anderen Revanche – nunmehr in der Männerklasse. Vizeweltmeister Lotz lag  mit Platz zwei komfortabel vor dem italienischen Weltmeister Andrea  Cattaneo und seinem neuen Partner Luca Chiumento (6:24.13), die auf  Platz vier ruderten. Die seinerzeit Viertplatzierten Slowenen  triumphierten diesmal mit einer starken Vorstellung und lagen erstmals  vorne.  

Der Rennverlauf:
Lotz/Finger legen die schnellste 500-Meter-Zeit vor  und passieren Bord an Bord mit den Slowenen die Streckenhälfte.  Indonesien und Bulgarien folgen auf den Plätzen, dahinter Neuseeland und  Italien. Die Azzurri kommen im weiteren Verlauf immer dichter ans  Führungstrio heran, landen am Schluss aber auf Platz vier. Das  Weltcupboot der A-Männerklasse aus Indonesien (6:23.51) kommt als  dritter B-Finalist über die Ziellinie. Bulgarien(6:26.52) und Neuseeland  (6:27.57) am Schluss des Feldes.  Es wird keine Tempo rausgenommen„Der Sprung von der nationalen auf die internationale Bühne war ein  großer. Vor allem, weil das Zweierfeld in diesem Jahr sehr stark besetzt  war und einige Boote dabei waren, die sich über die Saison in der  internationalen Elite positioniert hatten“, blickt HRG-Topskuller auf  sein WM-Renndebüt in der Männerklasse zurück. „Die Rennen werden  international ganz anders gefahren. Gerade in der Streckenmitte wird  kein Tempo rausgenommen und einfach weitergefahren - vom Start weg. Wir  haben uns nicht versteckt und vor der Weltspitze nicht blamiert“, betont  Lotz.  Vor allem habe das Team ruderisch und physisch noch  Entwicklungspotenzial. Für Bootspartner Anton Finger war es „ein großes  Ding, von den Junioren zur U23 rüberzukommen“. „Das ist schon ein  anderes Niveau, wenn 22-järige Brocken gegen einen antreten. Da sieht  man, was man in den nächsten ein, zwei Jahren an Physis und Technik  aufholen kann. Das hat Lust auf mehr gemacht“, so Finger.  


Neun HRG-Siege bei Großauheimer Kurzstreckenregatta

Der HRG-Stadtachter mit Annika Pörner, Björna Hofmann, Sahra Nouah, Quentin Bürgstein, Tim Glod, Mario Woitascheck, Peter Stall, Tobias Maibaum und Steuermann Anton Gerner

(17.09.2017) Der  Nachwuchs holte am ersten Renntag vier Siege, tags drauf gab es noch  einen Fünferpack.
Wochenendbilanz: Doppelerfolge für die Kinderabteilung  mit Anton Gerner, Paul Busch und Benedikt Sachs.Luca Neumaier und Paul Busch mussten als erste HRG-Starter die  500-Meter-Sprintdistanz absolvieren und landeten im Doppelzweier 13/14  Jahre am Ende des Feldes. Tags drauf drehten sie allerdings den Spieß um  holten sich ihr Radaddelchen vor den Booten aus Bingen und den Nachbarn  von der Hassia ab. Das zweite HRG-Duo Benedikt Sachs/Finnley Rust  kenterte zum Auftakt, im zweiten Anlauf sprang Rang zwei heraus.
Anton Gerner glänzte im Skiff der Zwölfjährigen mit zwei  blitzsauberen Siegen, ebenso Benedikt Sachs, der eine Altersklasse höher  überlegene Doppelsiege verbuchte.
Paul Busch rundete das Ergebnis bei  den 14-Jährigen mit einem Sieg und Platz drei ab.
Annalena Kautz kam als  jüngste HRG-Starterin nach Position zwei am ersten Renntag noch zu  einem sicheren Erfolg im Sonntagsrennen. D
ie U17-Abteilung kam mit Sahra Noua/Björna Hoffmann im Doppelzweier  und Cedric Deckenbach im Skiff zu zwei Siegen.
Platzierungen gab es für  die Noua und Hoffmann im Einer.
Auch Christoph Dübler im Skiff und  gemeinsam mit Moritz Kautz im Doppelzweier sortierten sich im Mittelfeld  ein, desgleichen die Leichtgewichte Moritz Kautz und Leif Lammerskitten  sowie Tim Glod im Skiff und sonntags im Riemenzweier mit Hassiapartner  Alexander Forkert.
Für die U-19-Starter Peter Stall und Mario Woitaschek gab es diesmal  keine Radaddelchen. Weiterhin im Rennen waren Clara Gutjahr, Thordis  Gauß, Timo Neumann, Finnley Rust und die Doppelzweier-Paarungen  Charlotte Nickel/Kim Schuppan und Thordis Gauß/Pechan Kapoor.
Im Stadtachter-Rennen siegte nach 2008 erstmals wieder die „Hassia“  vor der „Möve“ und der HRG mit Annika Pörner, Björna Hofmann, Sahra  Nouah, Quentin Bürgstein, Tim Glod, , Mario Woitascheck, Peter Stall,  Tobias Maibaum und Steuermann Anton Gerner.


Hessenmeisterschaft Eschwege: Acht Medaillen für die HRG-Boote

Goldmedaille für die HRG: Luca Neumaier, Timo Neumann, Steuermann Anton Gerner, Kim Schuppan, Charlotte Nickel (von links) siegen im Mixed-Doppelvierer 13/14 Jahre
Goldmedaille für die HRG: Luca Neumaier, Timo Neumann, Steuermann Anton Gerner, Kim Schuppan, Charlotte Nickel (von links) siegen im Mixed-Doppelvierer 13/14 Jahre

(01.10.2017) Die  Nachwuchs-Teams der HRG kletterten bei den Landesmeisterschaften Anfang  Oktober in Eschwege acht Mal aufs Siegerpodest. Der Mixed-Doppelvierer  13/14 Jahre mit Charlotte Nickel, Kim Schuppan, Luca Neumaier, Timo  Neumann und Steuermann Anton Gerner holte auf der 1.000-Meter-Distanz  Gold, ebenso Tim Glod im Männer-Doppelvierer mit seinen Bootskameraden  Qamil Dragusha, Alexander Forkert, Yannik Malsy vom benachbarten HRC  Hassia.
Silber (1.000 Meter) und Bronze (350 Meter) erkämpfte das  U17-Quartett Cedric Deckenbach (HRG), David Mori (Hassia), Christoph  Dübler, Maximilian Fink (Hassia) Steuermann Jonas Här (Hassia).
In der  U19-Altersklasse gewannen Peter Stall/Mario Woitaschek Silber (350  Meter) und Bronze (1.000 Meter). Mit seinem dritten Platz (350 Meter) im  Skiff der Leichtgewichte avancierte Stall zudem zum erfolgreichsten  HRG-Athleten des Wettkampf-Wochenendes auf dem Werratalsee.  
Anton Gerner hatte am Samstagmorgen den HRG-Medaillenreigen im Skiff  der Zwölfjährigen über 1.000 Meter eröffnet. Er landete im  Sechs-Boote-Feld vor Lars Wecker aus Wiesbaden sicher auf dem  Bronzerang. Auf der Sprintdistanz hatte der Skuller aus der  Landeshauptstadt allerdings die Bootsspitze knapp vorne und drehte das  Vortagesergebnis um.
Für die Kinderabteilung waren weiterhin Paul Busch und Timo Neumann  im Einer 14 Jahre unterwegs. Busch verpasste knapp das Finale, Neumann  schloss seinen Meisterschaftsauftritt im Endlauf mit Rang vier ab.
Bei den U17-Starterinnen verbuchte Sahra Noua über beide  Renndistanzen jeweils Platz vier. Das Duo Moritz Kautz/Christoph Dübler  belegte ebenfalls den undankbaren vierten Rang. Kautz war zudem im  U17-Skiff der Leichtgewichte unterwegs, schaffte es aber nicht in den  Endlauf der sechs schnellsten Skuller.
U19-Junior Mario Woitaschek reihte sich auf Position fünf in die Riege der Finalisten ein. Der Goldfahrt über 1.000 Meter ließ der Mixed-Doppelvierer 13/14  Jahre mit Nickel, Schuppan, Neumaier, Neumann und Steuermann Gerner  einen hart umkämpften vierten Platz vier im Sprintduell folgen.


Masters beenden letzten HRG-Auftritt der Saison 2017 auf Platz zwei

(14.10.2017) Im  letzten Rennen der Rudersaison 2017 hat der Masters-Männer-Doppelvierer  E in Würzburg den zweiten Platz belegt. Das Quartett  (Durchschnittsalter 55 Jahre) war als einziges HRG-Boot am Start. Die Fränkische Bocksbeutel-Langstrecke über 4.500 Meter vom  malerischen Weinort Randersacker flussabwärts nach Würzburg führte 283  Teams aller Altersklassen zusammen. Die HRG-Masters Horst Aussenhof,  Thomas Kaltwasser, Robert Kytka und Stanko Kovac hatten es mit einem  starken Team aus Würzburg/Jena/Neckarrems/Gießen zu tun, das nach 14:37  Minuten das Altersklassenduell für sich entscheiden konnte. Die Hanauer  Masters benötigten 15:45 Minuten. Nach zweijähriger Pause waren die HRG’ler erstmals wieder bei der  Bocksbeutel-Regatta im Rennen. Zuletzt steuerte Elias Eisenschmidt einen  Masters-Mixed Doppelvierer des RC „Möve“ und der Frankfurter Germania  im Jahr 2014 zum Sieg.