Junioren-WM
Liebe Ruderinnen und Ruderer,
liebe HRG-Mitglieder,
auf dieser Seite finden Sie alle Berichte über unsere WM-Ruderinnen Lisa Kemmerer und Elisabeth Lotz, die sich im Nationalkader des Deutschen Ruderverbandes (DRV) für die Ruder-Weltmeisterschaft in Ottensheim/Linz (Österreich) qualifiziert haben.
Mit besten Grüßen
HRG-Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
28. Juli 2008
Sechs Wochen kein Eis - HRG empfängt WM-Ruderinnen
Ein Sommerabend wie aus dem Bilderbuch: Die Bootshausterrasse ist bis auf den letzten Platz besetzt, am Flaggenmast wedeln munter die bunten Vereinsfähnchen, die blau-weiße Markise wirft wohltuend ihren Schatten auf die Tische und kühler Gespritzter wird zur Erfrischung in die Runde gereicht. Freudestrahlend nehmen Lisa Kemmerer und Elisabeth Lotz bei herrlichem „Kaiserwetter“ die zahlreichen Glückwünsche der HRG-Mitglieder entgegen. Immer wieder Händeschütteln, Umarmungen und Küsschen – Disziplinen, an die sich die beiden WM-Ruderinnen gerne gewöhnen. Denn harte Trainingswochen liegen hinter ihnen. Entbehrungen waren angesagt: Einen einzigen freien Tag gab es während der WM-Vorbereitung, strenge Regeln waren zu beachten. Die schlimmste: Kein Speiseeis einfach mal so um die Ecke kaufen. Zu groß war die Sorge des Betreuerstabs vor Magenverstimmungen und anderen Unwägbarkeiten, die eine Athletin im Nu aus der Bahn werfen könnten.
Nach dem Finale am 26. Juli endlich die Erleichterung: „Jetzt wird es erst mal Party gemacht“, frohlockte Lisa auf dem WM-Sattelplatz. Und diese Fete beginnt auf der Bootshausterrasse im Kreis von 70 HRG’lern, zu denen sich auch Hanaus Stadtoberhaupt Claus Kaminsky und der Vorsitzende der Sparkassen-Sportstiftung, Jürgen May, gesellen. An gleicher Stelle sind Lisa und Elisabeth vor genau sechs Wochen von Dr. Hermann Priester mit den besten Wünschen ins WM-Lager verabschiedet worden. Lisa ist mit Bronze im Gepäck zurückgekehrt. Elisabeth hielt sich in der Ersatzposition für einen WM-Start bereit.
Mit etwas Glück hätte noch edleres Metall für den Juniorinnen-Achter mit Lisa als Bugfrau herausspringen können, meint Priester beim Empfang. Weshalb Elisabeth keinen Stammplatz im DRV-Team einnahm, sei für den Verein leider nicht nachvollziehbar. Die Leistung habe gestimmt, alle Kriterien seien erfüllt worden. Oberbürgermeister Claus Kaminsky spricht Elisabeth Mut zu: Es sind die Ersatzsportler im Hintergrund, die eine zuverlässige Mannschaftsleistung garantieren, sagt er. Sie müssen topfit und stets einsetzbar sein. Für die kommenden Herausforderungen wünscht Kaminsky alles Gute.
Es gibt Blumen und Präsentgutscheine. Im Bootshaus liegt ein von Hartmut Kitz liebevoll gestaltetes Glückwunsch-Plakat der Sparkassen-Sportstiftung aus. Jeder darf mit seiner Unterschrift ein dickes Ausrufezeichen setzen: Die HRG ist stolz auf ihre beiden Juniorinnen.
Hier geht's zur Fotogalerie!
Interview mit Lisa Kemmerer ("Hanauer Anzeiger", 30. Juli 2008)
26. Juli 2008
WM-Bronze: Das Video vom Finale
Die letzten Meter des WM-Finals im Film: Florian Bauer hat das packende Rennen des Juniorinnen-Achters mit der Kamera festgehalten. Die erste Sequenz ist online. Mit einem Klick auf das Vorschaubild oder den Button "Play" startet das Flash-Video. Pause/Stoppen: erneut klicken.
Weitere Videos - bitte hier klicken!
26. Juli 2008
Lisa Kemmerer gewinnt WM-Bronze
Lisa Kemmerer hat sich ihren Traum von einer WM-Medaille erfüllt: Sie erkämpfte Bronze im Juniorinnen-Achter des Deutschen Ruderverbandes (DRV). Die DRV-Auswahl musste nur Titelverteidiger Rumänien und den siegreichen US-Amerikanerinnen den Vortritt lassen. 4,04 Sekunden trennten Lisa von der Silbermedaille, zu Gold in der Königsklasse des Rudersports fehlten 6,09 Sekunden. Die HRG-Ruderin, die nach 2000 Metern auf der Ziellinie erschöpft im Boot niedersank, sagte kurz nach dem Rennen: „Erst war es enttäuschend, aber jetzt wird trotzdem Party gemacht. Das Rennen war gut. Es war das beste, das wir bislang gefahren sind.“
Im ersten Rennen gepokert
Als einzige Nation der Titelkämpfe waren die deutschen Boote in allen 13 Finalläufen vertreten. Sie heimsten acht Gold-, zwei Silber- und zwei Bronzemedaillen ein.
Im Bahnverteilungsrennen zwei Tage vor dem Finale hatten die Achter noch kräftig gepokert. Die USA lagen nur 1,54 Sekunden vor der deutschen Crew, die wiederum Rumänien mit 3,17 Sekunden distanzierte. Der DRV-Achter trat immerhin als Vize-Weltmeister des Vorjahres an und versprach, noch „einiges in petto“ zu haben.
Sieben deutsche Boote hatten bereits eine Goldfahrt vorgelegt, als Lisa Kemmerer und ihre Teamkolleginnen Franziska Goldgrabe (Bremer RV von 1882), Michaela Schmidt (HRV Böllberg Nelson), Lisa Schmidla (Crefelder RC), Constanze Siering (RV Emscher Wanne-Eickel-Herten), Katharina Wagner (Frankfurter Rudergesellschaft Germania), Frances Clauß (Laubegaster RV Dresden), Kathrin Marchand (RTHC Bayer Leverkusen) und Steuerfrau Schiwa Omidi (RC am Baldeneysee) bei idealen Wettkampfbedingungen an den Start gingen. Der Achter kam mit den ersten Schlägen wie gewohnt flott ins Rennen und sorgte bei der ersten 500-Meter-Zwischenzeit für Jubel unter der deutschen Fangemeinde auf der Regattatribüne. Nur 0,72 Sekunden schwamm der rumänische Achter vorneweg. Die US-Amerikanerinnen hielten mit einer Sekunde Anschluss an das DRV-Team.
"Die anderen waren stärker"
Ab der Streckenmitte drehten die US-Girls mächtig auf und setzten sich mit den schnellsten Zwischenzeiten an die Spitze des Feldes. Zu diesem Zeitpunkt hatten die deutschen Ruderinnen nichts mehr entgegenzusetzen. Achter-Trainer Volker Lechtenberg (Krefeld) resümierte selbstkritisch: „Die USA und Rumänien sind jeden Schlag einen Zentimeter weggerutscht. Da konnten wir nicht folgen. Wir haben immer wieder Spurts versucht. Die Mädchen haben sich aufgerieben, haben den Abstand immer wieder verkürzt, aber am Ende war der Ofen aus.“ Sein Achter habe versucht zu attackieren. Anerkennend müsse man nach dem Rennverlauf sagen: Die anderen waren im Streckenschlag stärker. Keine Rolle bei der Medaillenvergabe spielten Frankreich auf Platz vier mit elf Sekunden Rückstand auf Deutschland und Russland am Ende des Feldes.
"Das muss gefeiert werden"
Auch wenn der eine oder andere auf Silber oder Gold getippt hatte: die angereisten Hanauer Fans nahmen nach der Siegerehrung ihre „Bronze-Lisa“ überglücklich in die Arme. Für HRG-Trainer Florian Bauer war dies „ein ergreifender Moment, als Trainer überhaupt so weit gekommen zu sein und eine Athletin bei einer Weltmeisterschaft dabei zu haben.“ Dass eine Medaille herausgesprungen sei, hätten alle erhofft und gewissermaßen auch erwartet. „Die Freude über die Medaille ist sehr groß, auch wenn vielleicht die Mannschaft und auch das Trainerteam möglicherweise mehr ersehnt haben“, so Bauer. Aber Hut ab, meinte der Heim-Coach: Überhaupt erst einmal auf einen Medaillenrang zu kommen, „das muss jetzt erst mal gefeiert werden“.
Empfang am Montag, 26. Juli
Unter den Gratulanten war auch Elisabeth Lotz als zweite HRG-Ruderin im deutschen Kader. Die Teamkollegin hatte eine der beiden Ersatzpositionen im 16-köpfigen Riemenkader des DRV eingenommen.
Die beiden WM-Teilnehmerinnen treffen am Montag, 28. Juli, in Hanau ein und werden ab 19 Uhr mit einem Empfang am Bootshaus geehrt, bei dem auch Oberbürgermeister Claus Kaminsky anwesend sein wird.
Hier geht's zur Fotogalerie Achterfinale!
Ergebnis Finale Juniorinnen-Achter (PDF)
Link zu den WM-Ergebnissen auf www.worldrowing.com
26. Juli 2008
Fotogalerie Achterfinale
Das Finale im Bild: Der Juniorinnen-Achter erkämpfte Bronze. Der Zieleinlauf und die Siegerehrung sind als Fotogalerie abrufbar!
Zur Fotogalerie Achterfinale - bitte hier klicken!
26. Juli 2008
WM-Impressionen (2)
Es kommt Farbe in die WM: Boote werden mit Schaum und Seifenwasser verwöhnt, die Rettungssanitäter haben mit sich selbst zu tun - und auf dem Siegersteg wird kräftig gejubelt, fotografiert und gebadet.
Hier geht's zur Fotogalerie!
25. Juli 2008
Vor dem Finale: „Einige Dinge in petto“
Der Trainer des Juniorinnen-Achters, Volker Lechtenberg (Krefeld), ist mit dem Bahnverteilungsrennen seiner Schützlinge zufrieden. Platz eins oder zwei sei das Ziel gewesen. Die Siegerinnen aus den USA könne sein Team im Finale „überraschen“, so Lechtenberg im HRG-Interview.
Ihre Mannschaft ist abgegangen wie die Post – wie immer bei den von Ihnen betreuten Achtern. Haben die US-Amerikanerinnen Sie in der zweiten Streckenhälfte überrascht?
Wir haben die US-Amerikanerinnen mit einem guten Start überrascht. Dass die USA und Rumänien die Hauptgegner sind, war klar. Mich beruhigt, dass Frankreich und Russland so deutlich hinter uns waren. Ich denke, dass die ersten drei Achter von gestern um die Medaillen fahren werden. Wir werden alles probieren. Wir haben noch einige Dinge in petto und ich denke, wir können die Amerikanerinnen im Finale etwas überraschen.
Das heißt, das Bahnverteilungsrennen am gestrigen Donnerstag war nicht ganz so ernst zu nehmen? Die günstige, mittlere Startbahn ist nun aber weg.
Platz eins oder zwei war die Ansage. Wir haben Platz zwei belegt, damit bin ich erst mal zufrieden. Es ist schwer der Gejagte zu sein, wenn man das Bahnverteilungsrennen gewinnt. Jetzt können wir jagen. Wir müssen die Rumäninnen mit auf der Rechnung haben. Dieses Team ist in der Vergangenheit noch kein Bahnverteilungsrennen gefahren. Bislang war es so, dass die US-Amerikanerinnen sehr gute Bahnverteilungsrennen gefahren sind und dann im Finale doch angreifbar waren. Wir werden es versuchen.
24. Juli 2008
Rang zwei vor Titelverteidigerinnen
Im Bahnverteilungsrennen für die Final-Startplätze am Samstag, 26. Juli, hat der deutsche Juniorinnen-Achter mit Lisa Kemmerer nach einer klaren Führung bis zur Streckenmitte Rang zwei belegt. Sieger wurden die US-Amerikanerinnen. Hinter dem Team des Deutschen Ruderverbandes (DRV), das 2007 Silber gewann, kamen Weltmeister Rumänien, Frankreich und Russland auf die weiteren Plätze. Für den DRV-Achter bedeutet das Ergebnis eine Startposition direkt neben den US-Amerikanerinnen, die im letzten Jahr in Beijing (China) Bronze holten.
Blitz-Start mit klarer FührungDas Fünf-Boote-Feld teilte sich bereits kurz nach dem Start in zwei Gruppen auf: die Medaillengewinner von Beijing übernahmen die Spitze, während Frankreich und Russland an der 500-Meter-Marke bereits mehr als fünf Sekunden zurücklagen.
Der Blitz-Start des DRV-Teams sorgte bis zur Streckenhälfte für einen knappen Vorsprung vor Titelverteidiger Rumänien. Dann kamen Schlag um Schlag die US-Amerikanerinnen heran. Sie machten einen Rückstand von rund drei Sekunden auf das deutsche Boot wett und legten bei 1500 Metern eine knappe Sekunde vor.
Finale am Samstag, 26. Juli
Im Zieleinlauf betrug der Abstand schließlich 1,54 Sekunden. Rumänien konnte im dritten Streckenabschnitt zwar eine schnellere 500-Meter-Zwischenzeit als der deutsche Achter vorlegen, im Endspurt waren es aber immerhin 3,17 Sekunden, die den Titelverteidigerinnen von Rang zwei trennten.
Das Startkommando für das Finale der fünf Achter fällt am Samstag um 16.10 Uhr.
23. Juli 2008
WM-Impressionen (1)
Die Ruder-WM kommt kommt langsam in Schwung. Die ersten Vorentscheidungen sind gefallen. Auf dem Sattelplatz wird's lebendig. Ein kleiner fotografischer Rundgang vor der Medaillenvergabe am Samstag, 26. Juli.
Hier geht's zur Fotogalerie!
22. Juli 2008
„Ein ganzes Stück schneller geworden“
Lisa Kemmerer fiebert ihrem ersten WM-Start entgegen und sieht dem Bahnverteilungsrennen am Donnerstag, 24. Juli, dennoch mit Gelassenheit entgegen. Im Kurzinterview fassen Lisa Kemmerer und Bundestrainerin Brigitte Bielig ihre Beobachtungen auf der Regattastrecke zusammen.
Fast fünf Wochen Trainingslager liegen in Berlin-Grünau liegen hinter dir und nun erlebst du die ersten Tage bei der WM in Ottensheim. Was ist dein erster persönlicher Eindruck?
Aufregend! Ich kann einfach nur sagen: aufregend. Mit den vielen anderen Nationen und den zahlreichen neuen Eindrücken.
Am Donnerstag gibt es das Bahnverteilungsrennen für deinen Achter. Hast du die anderen Mannschaften bereits beobachten können?
Wir haben natürlich mal beim Training geschaut, aber so genau kann man leider gar nichts sagen. Auch das Bahnverteilungsrennen für die Startnummern am Samstag kann man nicht ganz so ernst nehmen, da die einzelnen Nationen nicht alles zeigen, was sie können. Da fährt keiner voll. Es ist mehr ein Stelldichein, um zu schauen, wie das Boot so läuft. Ansonsten kann man nicht genau etwas aus diesem Rennen erkennen.
Jetzt geht es gleich ins Finale und es ist schlecht einzuschätzen, wie stark die Gegner sind. Im letzten Jahr gab es Silber für den DRV. Verursacht das nicht ein bisschen Kribbeln?
Seit wir hier sind, läuft alles so richtig gut. Wir sind noch einmal ein ganzes Stück schneller geworden, seit wir in Ottensheim auf der Strecke trainieren. Wir haben uns auch einiges vorgenommen und werden jetzt schauen, wie es klappt.
Wie ist die Stimmung beim DRV-Team? Habt ihr Kontakt zu den anderen Athletinnen?
Wir dürfen bis zum Finale eigentlich gar nicht mit den anderen großartig Kontakte pflegen. Wenn, dann nur ganz kurz, um uns ganz und gar auf unsere Sache zu konzentrieren und uns nicht ablenken zu lassen. Aber wenn das Finale gelaufen ist, werden wir zusammen mit den vielen Leute, die wir vor allem von der gemeinsamen Saison im Süd-Team kennen, anstoßen und feiern. Aber bis dahin sind wir sozusagen abgeschlossen.
Brigitte Bielig ist in ihrem ersten Amtsjahr als DRV-Bundestrainerin für den Junioren-Kader verantwortlich. Vor dem Achterfinale am Samstag fragte die HRG die Nachfolgerin des langjährigen Bundestrainers Dr. Dieter Altenburg nach ihrer Einschätzung.
Der Juniorinnen-Achter steht direkt im Finale und hat somit keine Gelegenheit, sich vorher zu profilieren. Was sind Ihre persönlichen Erwartungen?
Es ist spannend. Man wird sicherlich keine Rückschlüsse zum vergangenen Jahr ziehen können. Aber ich denke, auch in Relation zu den Jungen hat der Juniorinnen-Achter im Training nicht schlecht abgeschnitten. Deswegen bin ich optimistisch, dass wir auf Fälle im Medaillenbereich fahren können.
21. Juli 2008
Zweiersieg am ersten WM-Tag
Zum Auftakt der Ruder-WM in Linz-Ottensheim (Österreich) gaben sich die Ersatzruderinnen und -ruderer der Nationalkader am Montag, 21. Juli, ein Stelldichein auf der Wettkampfstrecke. Elisabeth Lotz startete mit ihrer Partnerin Anne-Sophie Agarius vom Landesruderverband Mecklenburg-Vorpommern im Zweier ohne Steuerfrau und fuhr einen klaren Sieg heraus. Das Boot des Deutschen Ruderverbandes (DRV) wurde dabei vom kompletten Team der Junioren-Nationalmannschaft auf der WM-Tribüne lautstark angefeuert. Am Dienstag, 22. Juli, beginnen die Vorläufe der nichtolympischen Bootsklassen und der Junioren. Der deutsche Achter mit Lisa Kemmerer steht bereits im Finale. Das Startsignal fällt am Samstag, 26. Juli, 16.10 Uhr. Das Bahnverteilungsrennen findet am Donnerstag, 24. Juli, statt.
13. Juli 2008
Lisa Kemmerer startet im DRV-Achter
Der Deutsche Ruderverband (DRV) hat Lisa Kemmerer für den Juniorinnen-Achter nominiert, der am Samstag, 26. Juli, in Linz-Ottensheim (Österreich) im Finale der Ruder-Weltmeisterschaft stehen wird. Neben dem DRV-Team gehen Mannschaften aus Frankreich, Rumänien, Russland und den USA an den Start. Bei der WM-Wettkampfvorbereitung in Berlin-Grünau schaffte Kemmerer nach umfangreichen Leistungstests den Sprung ins Flaggschiff des DRV, das 2007 hinter Rumänien WM-Silber holte. Die zweite HRG-Athletin Elisabeth Lotz nimmt gemeinsam mit Anne-Sophie Agarius vom Landesruderverband Mecklenburg-Vorpommern die Ersatzposition für die Riemenruderinnen ein. Agarius saß noch im letzten Jahr bei der WM in China im erfolgreichen DRV-Achter.
24. Juni 2008
Messbootfahrten und Stufentest
Der Deutsche Ruderverband (DRV) setzt in Berlin aus den 16 nominierten Riemenruderinnen die Mannschaften für den Zweier ohne, Achter und Vierer ohne zusammen. Umfangreiche Messbootfahrten und Ergometer-Stufentests stehen an. So werden beim Training Sensoren an Dollen, Stemmbrett und Rollsitz angebracht, um die Durchbiegung der Riemen und die Bootsgeschwindigkeit zu messen. Im Ruder-Leistungszentrum Linz-Ottensheim (Österreich) werden in 13 Juniorenklassen sowie in acht nicht olympischen Männer- und Frauenbooten die Weltmeister ermittelt. Rund 1.500 Aktive aus 50 Nationen sowie 700 Trainer und Betreuer werden zu den Wettkämpfen erwartet. Die Veranstalter hoffen auf bis zu 5.000 Besucher pro Tag.17. Juni 2008
Abschied am HRG-Bootshaus
Die Koffer sind gepackt und vor ihnen liegen nun 30 Tage intensiver Vorbereitung auf die Junioren-WM: Lisa Kemmerer und Elisabeth Lotz nahmen am Vorabend ihrer Abreise ins Trainingslager nach Berlin-Grünau die besten Wünsche für ein erfolgreiches Abschneiden auf internationalem Parkett entgegen. HRG-Vorsitzender Dr. Hermann Priester bezeichnete die kommenden Trainingswochen als "hart und schwierig". Lisa und Elisabeth sollten diese Herausforderung mutig annehmen und ihr Leistungspotenzial voll ausschöpfen.





















